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Die Zeit des französischen Ucbergcwichtcs
zösischem Genüsse zur Unterwürfigkeit gegen den zu Paris in der Fülle t
von Glanz und Genuß thronenden Herrscher vorbereitete. Gewann l
demnach Alles, was in Frankreich vorging und von Frankreich ausging, steine europäische Bedeutung, so waren es sehr gefährliche Richtungen, inwelche französischer Einfluß die Thätigkeit der Geister und die Bestrc- stbungen der Negierenden drängte. In dein Maße, wie das Jagen nachGenuß allgemeiner wurde, mußte der christliche Glaube bei Vielen nichtallein an Macht zur Gestaltung des Lebens einbüßen, sondern ihnen indem Maße fremd werden, daß sie eine feindliche Stellung gegen den- stselben und gegen die ihn bewahrende Kirche erhielten. Die Leiter derStaaten aber wurden einer auf Pflege der höchsten menschlichen Zweckegerichteten Thätigkeit entfremdet, und wandten sich ausschließlich dem ,äußerlichen Zwecke einer Vermehrung des Besitzes und der Herrschaft -zu. Es entstand ein allgemeines Ringen nach Erweiterung, Behauptungund Erwerbung äußerer Herrlichkeit. Die Gewinnung der dazu erfor-derlichen Kräfte wurde ein Hauptgcgenstand der Fürsorge der Negieren-den, und da die Leistungsfähigkeit der Unterthanen durch Handelöthätig- st
keck am meisten gesteigert werden konnte, wurden die Verhältnisse des >
Handels für die Richtung des staatlichen Lebens ebenso bestimmend, wie st
es in der vorhergegangcnen Zeit die religiösen Angelegenheiten gewesen st
waren. Dadurch wurden die Länder fremder Erdtheile, die von An- st
siedluugen europäischer Völker besetzt waren, mehr und mehr in dieStreitigkeiten derselben hereingezogen, und die Kriege, die in Europa st
entbrannten, verbreiteten sich bei der Ausbildung, welche einzelne der- st
selben ihrem Seewesen gegeben hatten oder zu geben bemüht waren, -
auch über die Meere bis zu jenseitigen Küsten. Indem sich so ein all- !
gemeiner Eifer für bloß äußerliche Zwecke entwickelte, entbehrte die Kirche -
alles Einflusses auf die Bewegungen und Unternehmungen der Staaten.
War durch die Kirchentreunuug ein Theil der Völker aus dem Bereicheihrer Leitung getreten, so bildete sich unter den ihr treu gebliebenen st
Völkern in dem Bestreben nach Steigerung fürstlicher Gewalt und Ge-winnung eines Nebergewichtes eine ihren Absichten ungünstige Richtung ,
des staatlichen Lebens aus. Frankreich hatte schon vorher angcfaugen, -
seiner nationalen Bedeutung die Vorthcile der Kirche zu opfern, und st
hatte unter die katholischen Staaten eine Spaltung gebracht. Auch fer- st
ncr blieb die Rücksicht auf die Kirche ausgeschlossen von allen Bercch- st
nungen, die seinen Unternehmungen zu Grunde lagen. Es ging aberauch den Staaten voran mit dem Bestreben, den Einfluß der kirchlichenRegierung zu Gunsten der fürstlichen Allgewalt zurückzudrängen. Die-selbe Neigung, welche der Kirchentrennung Förderer unter den Fürsten sterweckt hatte, machte sich nun, nachdem die Gebiete der Religionen sichfestgestellt hatten, auch in der katholischen Christenheit geltend, indem man st