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Sicg des Protestantismus in England und in Schwede».
und Herjedalcn nebst den drei südlichen Küstcnlandschaften und der InselGothland in Dänemarks Gewalt blieben. Kämpfe, die sich wegen desBesitzes von Esthland und Wand mit Rußland entspannen, zogen sichunter abwechselndem Glücke durch seine ganze Negierung hin, und endetenerst unter der folgenden. Während dieser Kämpfe erneuerte sich diekirchliche Bewegung im Lande. Der König neigte sich zur katholischenLehre hin und wurde von seiner eifrig katholischen Gemahlin Katharina,der Tochter des Königs Sigismund I. von Polen, darin bestärkt. Ernäherte zunächst die Ordnung des Gottesdienstes wieder der katholischen.Dabei fand er im Volke keinen Widerstand, da dieses in dem Glaubenerhalten worden war, daß es sich gar nicht von der Kirche getrennthabe, und daher eine Rückkehr zu der früheren Ordnung des Gottes-dienstes gar nicht als Angriff auf einen neuen Glauben ansehen konnte.Ein Widerstand wurde nur durch des Königs Bruder, den Herzog Karlvon Südermannland, geleitet, der in der Folge als Haupt einer demKönige feindlichen Partei und als Vertheidiger des Protestantismuserscheint. Indessen leitete der König wegen der Rückkehr seines Landeszur Kirche Unterhandlungen mit Papst Gregor XIII. ein und legte vordem nach Schweden gesandten gelehrten Jesuiten Posscvin das katholischeGlaubcnsbekenntniß ab. Doch in der Folge erkaltete sein Eifer, da derPapst auf seine Wünsche in Betreff der Aufhebung des Cölibats undder AnStheilung des Abendmahles unter beiden Gestalten nicht einging.Der Tod seiner ersten und der Einfluß einer zweiten eifrig protestanti-schen Gemahlin brachten ihn dein Protestantismus wieder näher, obgleicher die erlassene Gottesdicnstordnung aufrecht erhielt. Sein Sohn Si-gismund war zwar eifrig katholisch, aber seine Abwesenheit erleichtertenach Johanns Tode dem Herzoge Karl die Bestrebungen, durch welcheer sich als dem Vertheidiger des Protestantismus den Weg zur Herr-schaft bahnte. In Polen war nach der Entfernung des Königs Heinrichder Fürst des benachbarten Siebenbürgens, Stephan Bathory, der Ge-mahl von Sigismunds I. zweiter Tochter, zum Könige gewählt worden.Nach seinem Tode im Jahre 1587 war die Wahl auf Sigismund Hl.,den Enkel Sigismunds I. und den Erben des schwedischen Thrones, ge-fallen. Sigismund konnte erst im Jahre 1593 mit Erlaubnis) der Polenabreisen, um das Reich seines Vaters in Besitz zu nehmen. Daselbsthatte Karl bereits einen solchen Umschwung zu Gunsten des Protestan-tismus bewirkt, und sich selbst so sehr der Regierung bemächtigt, daßSigismund nach empfangener Krönung nur die schon getroffenen Ein-richtungen bestätigen konnte und für seine Glaubensgenossen nicht einmalfreie Religionsübung erhielt. Da er bald darauf nach Polen zurück-kehrte, vernichtete sein Oheim, der an der Spitze der Negierung blieb,die letzten Neste des katholischen Kirchenthums und betrug sich als der