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2. Die christliche Zeit 2 (1856) Viertehalb Jahrhunderte
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£>ic Äir^cntmuiimg in Gnglcutb, im Sterben unb inJJoIcn. 625

2Ibrf eröffnete ftc^ eine Sluöftcht auf ©efretttitg bott bent burch beitfteruö gebilbetett ©egengcwichte unb auf ©ereidierung burch beffcn@ütev. Ser regellofe 3ußattb, in welken ein übermächtiger, in fj)ar*teicn geteilter 2lbel, namentlich nad; ffafobö V. Sobc, wabrettb feinegrau für feine £oct;ter bie Regierung führte, bab Sanb verfemte, machteauch bie 2lnwettbung offener ©ewalt möglich* ©o warb ber fPrtmaöbeö Steicheö, ber Sarbinal ©eatouit, Grrjbifchof bott ©t. 2lnbrea$, welcherber -Weiterung am meifteit Sßtbcrßanb letßcte unb einen ber etfrtgßettproteßantifchen ^rebtger patte piuridpten taffen, im 3ahre 1546 mitteißgetvaltfameu Ueberfatlö ermorbet, mtb bie Später oertpeibigten fiep infeinem ©dptoffe, btö ßc im Saftre 1547 burep pülfe franjößfeher Sruppcttjur Uebergabe geswungen würben, ©in abgefattener ©eißlid;er, SohattnÄttor, ber am ntetßen für bie neue Sehre gewtrft unb bie Srntorbitngbeö Gtgrbittalö für eine gottfetige Spat erflärt patte, war unter beit©efangeitcn, wußte aber, alö biefelPen nach Sratifreiep abgeführt würben,ju entfomnten, unb begab ftep nach @ en f i u <Satx>in, beffett Sehre nunauf bie feinige, ohnehin bott gleichen ©runbfä^eit auögehettbe, (Siiißußerhielt. Saö SBerf ber Trennung, an welchem auch ei» £h £ ü berbitrep bie englifdpe Königin SWaria bertriebeueit fPrebiger arbeitete, würbefoweit geförbert, baß ßnor, ber im Sahrc 1555 nach ©ct;ottlanb jurücf*lehrte unb bie Seele ber Partei würbe, bte förmliche Sodreißung bottber Kirche bewirten tonnte. bitbete ftd) eine Sehre bott ber ©e*reeptigung beö SOStberßanbeö gegen bie Stegierungögewatt auö, ttnb bieAnhänger ber Steuerung feprittett ju gewaltfamer 3erßörung ber Kirchenunb ber beut ©ottedbienß gewibmeten ©egettßänbe. fant, ba bieStegenttn Sßtberßanb berfuepte, jutn ©ürgertriege, unb ihre ©egnerwaren fo entfliehen im ©ortßeif, baß fte im 3aßre 1559 mit ihneneinen ©ertrag fcpließen mußte, burep ben fte ihnen baö Sted;t ber freienHebung bed neuen ©ottedbienfted eiuräumte. pierbott aber würbe fo*fort jur Unterbindung bed fatholifcpett ©ottedbtenßed, ben man ald©öhenbienß pegeiepnete, übergegangen, unb bie Slegetttitt felbß au berUebung ihrer Sieltgton gehinbert. 3116 bie Königin ttn 3 ! ah l ' e 1560ftarb, war thatfäcplich bad föntglicpe Slnfehn erlofcpen unb bie ©ewalt lagin ben pättben ber Steuerer, bte längft unter bem Stamen ber Songre*gatton einen ©taat im Staate gebilbet hatten. Sie junge SWaria, biein grantreid; bte ©attin bed Königd granj II., bed ©ohned unb Stach*folgert bon Heinrich II. geworben war unb benfelbeit auch fcpoit burepben Sob berlorett hatte, lehrte im 3ahre 1561 boit bem burep bieKönigin Katharina mit Fracht unb Ueppigfeit erfüllten franjößfehenpofe, wo ße mit ihren reichen ©aöett ein ©egettßanb ber ©ewunberuttgunb ©ereßrung gewefeu war, in bad bom wüthenbßen .paffe jerwühlteSanb jurücf, beffen in ©erachtung gefuntenen Shron ße heßeigen follte*