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1 (1857)
Entstehung
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508
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Tagebuche: 32,539 Kanonenschüsse, 2798 Bombenwürfe, 5520 Granateirwürfe,18,110 Schüsse aus Doppelhaken und 137,104 aus Flinten.

Im Jahre 1799 avancirte Sechter zum General-Major, erhielt später dasFestungs-Commando zu Königgrätz, und beschloss in dieser Anstellung sein Lebenam 3. November 1815 im 76. Lebensjahre.

Acht und vierzigste Promotion (vom 20. Jänner 1797).

Allerhöchste 'Verleihung ausser Capitel.

RITTER.

OBANIEN und Nassau-Dietz, Friedrich Wilhelm Georg Prinz zu,Feldzeugmeister, Inhaber des 15. Infanterie-Regiments, zweiter Sohn Wi 1 h e 1 ms Y.und Friederike WilhelminensvonPreussen,war im Haag am 15. Februar 1774geboren, folgte seiner persönlichen Neigung und nahm Kriegsdienste. Diesemnatürlichen Triebe wurde durch gründliche Unterweisung in allen einem künftigenFeldherrn unentbehrlichen Kenntnissen von trefflich gewählten Führern und Lehrerndie beste Richtung gegeben, und auf seine wissenschaftliche Ausbildung diegrösste Sorgfalt verwendet. Hierdurch und durch die unbegrenzte Wissbegierdeund unermüdete Thätigkeit machte sich der Prinz die Fertigkeiten des gemeinenKrieges sowohl, als auch die hohem Kenntnisse des Befehlshabers in ihrem weite-sten Umfange zu eigen, ohne jedoch andere Wissenschaften zu vernachlässigen.Einige Jahre nach Herstellung der Erbstatthalterschaft erhielt Oranien bei derGarde zu Pferd im Haag eine Anstellung, und die französische Revolution erfülltebald seinen Wunsch, sich in dem Waffenhandwerke als Meister zu erproben.Während sein Bruder, zum Oberbefehlshaber der Truppen bestimmt, 1793 zu einerUnterredung mit dem Heerführer der Verbündeten gereist war, sammelte er dieim Lande zerstreut liegenden Truppen und führte das in der Eile zusammengeraffteCorps bereits am 24. Februar aus dem Haag nach Nimwegen. Dort angelangt,erhielt er die unangenehme Nachricht, dass Breda und Kliendert nach kurzerVertheidigung in die Hände der Feinde gefallen, Gertruidenburg sich ergebenhabe und nur Willemstadt und Mastricht Widerstand leisteten. Angefeuert durchjene Unfälle, eilte Oranien den bedrohten Gegenden schnell zu Hülfe, und nach-dem sein Bruder den Oberbefehl übernommen und das kleine Heer allmählichverstärkt und gebildet hatte, wurden unter Oraniens Leitung bereits AnfangsApril beide Festungen dem Feinde wieder abgenommen. Bei Halluin, in derGegend von Menin, schlug der Prinz eine Abtheilung, wodurch sich die Franzosengenöthigt sahen, Warneion und die Ufer der Lys zu verlassen.