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1 (1857)
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504
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Zu Niklas Eszterliäzy-Infanterie Nr. 83 übersetzt, batte Sztaray imTürkenkriege auf ausdrücklichen Befehl des Kaisers mit 1 Bataillon und 3 Ka-nonen die Palanka von Schabacz zu stürmen; er nahm sie ein, schlug desFeindes Ausfälle aus dem Castell, wohin er sich zurückgezogen hatte, ab, undnöthigte ihn durch das Geschützfeuer zur Capitulation; 19 Fahnen, 22 Geschützeund eine grosse Zahl Gefangener fielen in seine Hände. In der Brust dieses tapferenSoldaten schlug aber auch ein edles Herz: als die Armee am 10. Septemberden Kückzug von Szädowa angetreten hatte, bemerkte Sztaray, dass eine Wala-chinn ihren zweijährigen Knaben, um sicherer fortzukommen, weggeworfen hatte;er sprengte aus dem Carre und rettete das Kind.

Im Jahre 1789 zum General-Major befördert, erhielt Sztaray bei der Er-stürmung von Belgrad am 30. September das Ritterkreuz. Hier führte er aufdas Constantinopoler Thor die vierte Colonne mit so glücklichem Erfolge, dasser an der Spitze des Bataillons Esztcrhäzy über die Pallisaden setzte, die Feindevertrieb und längs der grossen Gasse und über die Moschee bis an die letztenHäuser an das Glacis der Festung, und sohin an das bestimmte Ziel des Angrif-fes vordrang und diese Stellung trotz des mörderischen feindlichen Feuers behaup-tete. Sztaray setzte sich bei dieser Gelegenheit so sehr der Gefahr aus, dass erzwei Contusionen davontrug.

Bald darnach ernannte ihn derKaiser zum Inhaber desselbenRegiments, welchemer in letzter Zeit als Oberst vorgestanden,betraute ihn 1792 mit einem Commando gegendie aufständischen Niederländer, und Sztäray gewann das Treffen bei Florenneund nahm dieVorstadt Fire von Limburg ein. Zum Feldmarschall-Lieutenant beför-dert, befehligte der Grafbei dem klugen Rückzuge in das Limburgische dieAvantgarde,und zeichnete sich in den weiteren Feldzügenin vielen Gelegenheiten, namentlich beiW ü r z b u r g (179 6) so vorteilhaft aus, dass er zur Commandeurswürde gelan gte.

Sztäray übernahm den Befehl des rechten Flügels von der Armee Wurm-ser’s, welcher von Kaiserslautern gegen Mannheim bis Oggersheim und Maudachzurückgezogen wurde, schlug den Angriff Moreau’s am 14. und 15. Juni beiMaudach an dem Rehbache zurück und bezog das verschanzte Lager beiMundenheim, welches den Brückenkopf von Mannheim deckte. Um den Feindim Rücken zu bedrohen, rückte Feldmarschall-Lieutenant Ilotze am 24. Augustnach Lauff, und Sztaray folgte ihm mit dem Gros der Truppen zur Unter-stützung nach. Am 2. September hatte er den Main bei Kitzingen passirt und sichder Stadt Wlirzburg genähert. Jourdan griff seine Vorposten an und drängtesie zurück. Ein Hauptangriff auf den folgenden Tag war beinahe gewiss;Sztaray fasste den rühmlichen Entschluss, ihn nicht abzuwarten, sonderndemFeinde entgegen zu gehen, ihn selbst am 3. anzugreifen und so lange aufzuhalten,bis der Erzherzog Karl Zeit gewonnen haben würde mit der Haupt - Armeezur Verstärkung herbeizukommen. Obgleich Sztaray beinahe die ganze Macht