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Auftrag mit grosser Umsicht und Tapferkeit, indem er sich an die Spitze jenerColonne setzte, weiche durch Bewältigung der grössten Hindernisse bestimmt warden Feind in Rücken zu nehmen. Kaum Meister von Sette-Pani, wurde Argen-teau am 25. Nachmittags vom Feinde mit Übermacht angegriffen, dessen An-näherung ein plötzlich eingetretener Nebel sehr begünstigte, und schon war dieschwach aufgeworfene Brustwehr genommen, als Argen teau auf den bedrohtenPunet eilte und durch zweckmässige Anstalten nach dreistündigem heissen Kampf denFeind zum Rückzuge zwang. Nicht besser erging es den Franzosen bei dem am 27.wiederholten Angriff, der, durch vier Stunden fortgesetzt, an der tapferen Verthei-digung und klugen Disposition des Generals scheiterte. Diesmal hatte der franzö-sische General Massena in Person die Forcirung dieses wichtigen Punctes ver-sucht. Argenteau rückte bald darauf zum Feldmarschall-Lieutenant vor und bliebbei der Armee. Trotz seiner Tapferkeit konnte er das Missgeschick unserer Waffenin dem Treffen bei Montenotte nicht abwenden. Am 10. April 1796 gegen die fran-zösische Brigade R a mp o n siegreich kämpfend, wurde er am 12. mit grossem VerlustezumRückzuge aufParetto gezwungen. Gleich unglücklich war eramll.beiDego.
Er verliess die Armee und erhielt ein Divisions-Commando in Wien. Im Jahre1804 wurde Argenteau Stadt-Connnandant in Brünn, Inhaber des 35. Infanterie-Regiments und ad latus des Commandirenden in Mähren. Noch einmal rief ihndas Jahr 1805 zur kriegerischen Thätigkeit nach Italien, wo er an den Tagen vonCaldiero die zweite Reserve anführte. Nachdem Argenteau dem Staate 49 JahreDienste geleistet hatte, trat er als Feldzeugmeister in den Ruhestand, und verschiedzu Brünn am 4. Mai 1819.
HARDEGG-GRATE, Ignaz Graf von, Rittmeister von IIohenzollern-Kürassieren,bei Handschuhsheim; erhielt 1809 das Commandcurkreuz (s. d.).
1 ZECIIMEISTER von Rheinau, Theophil joseph Freiherr, General-Major,zu Pressburg im Jahre 1765 geboren, war mit siebenzehn Jahren Cadot im 8. IIu-saren-Regimentc, und avancirte während des Türkenkrieges zum Oberlieutenant.
Unter den vielen kühnen, unternehmenden und talentvollen Officieren, welchedieArmeoin den zahlreichen Feldzügen aufzuweisen hat, nimmtZcchmcister einehervorragende Stelle ein. Allen Feldzügen gegen Frankreich wohnte er bei, und zeich-nete sich durch Muth und Entschlossenheit aus. Zeclimeister hatte als Haupt-mann des General-Stabes am 29. April 1793 durch einen zweckmässigen Angriffein schon gefangenes hannoveranisclies Bataillon und Jäger-Corps aus des FeindesHänden beiMoueron gerettet, zur glücklichen Zurückschlagung einer feindlichenDivision bei Busbeck in Mandern am 18. Mai 1794 wesentlich beigetragen, am24. Juni bei Gent den über die Canalbrücke vorgedrungenen Feind zurückgewor-fen, am 11. October 1795 einen dreimaligen Sturm auf die Brücke bei Nidda abge-