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Löp per erhielt den Auftrag, bis zur vollendeten Umgehung mit 3 Schwadronendes Regiments und der anwesenden Schwadron leichter englischer Dragoner dierechte Flanke desselben zu decken und des Feindes Bewegungen von Bussignyund Ceauffourt zu beobachten. Während sich die Colonne links um des Feindesrechte Flanke zog, spielte das Geschütz unausgesetzt auf beiden Seiten. Als derFeind in der Folge auf dem rechten Flügel der Österreicher weder Infanterie nochArtillerie und nur wenig Cavallerie bemerkte, liess er seine Chasseurs durch denHohlweg ganz nahe an die Husaren vorrücken, und sandte eine Abtheilung mitetwas Cavallerie bis Ceauffourt vor, um uns von der Flanke in Rücken zu fassen.Derbei diesem Dorfe gestandene Rittmeister V1 a s i t s warf sich aber den Anrückendenentgegen und trieb sie gegen Bussigny zurück. Hierauf unternahm Löp per mit4 Flügeln des Regiments einen sehr lebhaften Angriff auf die Chasseurs und ver-folgte sie bis in den Wald. In diesem Momente näherte sich dieUmgehungs-Colonne;dies war für L ö'pp er eine neue Aufmunterung zum Einhauen, was auch mit solcherSchnelligkeit erfolgte, dass die Franzosen keine Zeit gewinnen konnten ihre Kanonenin die Batterie von Bussigny einzuführen, sondern sich genöthigt sahen, mit den-selben die Flucht durch das Dorf nach Bocain zu ergreifen. Dies bemerkend,sammelte Löpper einen Theil der Husaren, sprengte in das Dorf, warf den Feindhinaus und bemächtigte sich der daselbst befindlichen Geschütze, aus 8 Kanonen,1 Haubitze und 6 Munitionskarren bestehend, mit 25 Pferden, wornach die Colonneihren Marsch ungehindert fortsetzen konnte. Löpper erhielt für diese herzhafteUnternehmung das Ritterkreuz.
Im Jahre 1799 stand L öp p er bei der Armee am Rhein, avancirte im Octobcr1800 zum General-Major, erhielt bei der Armee in Deutschland eine Brigade undcommandirte die Avantgarde. Er wohnte der Schlacht bei Hohenlinden bei, wardann beim Rückzuge Commandant der Arrieregardc, wo er mehrere hitzige Gefechtezu bestehen hatte und in jenem bei Frankenmarkt am 18. December gefangenwurde. Er beschloss sein Lehen zu St. Pölten am 12. Februar des darauf fol-genden Jahres, nachdem er 45 Jahre dem Staate gedient und das 60. Lebensjahrerreicht hatte.
PULSZKY von Csefalva, Ferdinand Freiherr, General-Major, von adeli-ger Abkunft, war zu Eperies im Jahre 1759 geboren. Seine Neigung zum Solda-tenstande wurde durch die Erziehung in der Ingenieur-Akademie zu Wien gekräf-tiget, und nachdem er drei Jahre dem Unterrichte mit grossem Erfolge obgelegen,wurde er im zwanzigsten Lebensjahre als Cadetin das Corps eingetheilt, in welchemer nach einigen Monaten zum Unterlieutenant vorrückte. Dem Türkonkriege wohntePulszky als Sappeur-Oberlieutenant bei und kam im April 1790 als Hauptmanndes General - Quartiermeisterstabes zur Armee nach den Niederlanden, wo ihmmehrfache Gelegenheit zur Auszeichnung geboten war.