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den bei Csupria an der Morava gestandenen Seriaskier Ab dy Pascha zum Rück-zug, wobei 28 Kanonen und 3 Rossscbweife in seine Hände fielen.
Im Jahre 1793 befehligte Otto eine Brigade in der Armee des Prinzen vonCoburg; er wohnte allen Gefechten, welche in den ersten Monaten geliefertwurden, bei, vertrieb den Feind aus seinen Schanzen bei Villerspol und eroberte7 Kanonen; er entwarf den Plan zum Angriff auf das von den Franzosen ver-schanzte Lager auf dem Camp de Cäsar (7. August), deckte durch acht Monatedie Gegend und Festung von Yalenciennes, und nahm in Verbindung mit General-Major Kray durch einen nächtlichen Überfall Marchiennes (30. October), wobei4000 Feinde getödtet oder gefangen und 14 Kanonen und Haubitzen erobertwurden. Im Feldzuge 1794 erhielt Otto, zum Feldmarschall-Lieutenant undInhaber des 3. ILusaren-Regiments ernannt, das Commando über eine Truppen-Abtheilung, welche als ein besonderes Corps mit der englischen Armee unter demHerzog von York operirte, und entwickelte hiebei so grossen Muth und Einsicht,das er vom Kaiser Franz, der den Operationen beiwohnte, persönlich mit demRitterkreuze geschmückt wurde. Bei der Vorrückung und Einschliessung vonLandrecy (17. April) führte Otto eine Colonne gegen Vaux enArroises, schlugden Feind und eroberte 14 Kanonen; das glückliche Treffen bei Villers en Cauchieund Avesnes le Sec (24. April) entschied er allein mit seiner Cavallerie und nahmdem Feinde 4 Kanonen ab; die gewonnene Schlacht bei Cateau oder Catilionzwei Tage später, wo der feindliche General en Chef mit seinem Adjutantennebst 2000 Mann gefangen, 6000 Feinde zusammengehauen und 45 Kanonen undHaubitzen erobert wurden, war Otto’s Werk; auch bei Camphien (10. Mai)waren es seine Dispositionen, welche den Sieg entschieden. Im Mai löste sichOtto’s Anstellung bei dem Herzoge von York auf und er erhielt einige leichteTruppen als Avantgarde der Prinz Coburg’schen Armee. Die Actionbei Charleroy(26. Juni) war des greisen Soldaten letzte That vor dem Feinde; angegriffen anGeist und Körper, verliess er die Armee und trat 1795 in den Ruhestand. Derganze Gehalt ward ihm als Beweis seiner grossen Verdienste zu Theil.
Kaum in Etwas hergestellt, wurde Otto im Jahre 1796 zur Defension Böh-mens verwendet, zwei Jahre darnach zu einer Militär-Hofcommission nach Wienund 1801 zum Hofkriegsrathe berufen. Auch in diesen Anstellungen that er red-lich das Seinige, und wurde endlich im Jahre 1803 als General der Cavalleriedefinitiv in den Ruhestand versetzt.
Otto hatte während einer 52jährigen Dienstleistung vierzehn Feldzügen,sieben Belagerungen, zwölf Hauptschlachten und einer Menge grosser und kleinerGefechte beigewohnt. Bis zum Jahre 1808 lebte er beim Feldmarschall-LieutenantGrafen Leveneur zu Holovast in Böhmen. Im Jahre 1810 kaufte er sichSt. Johannesberg, ein kleines Rittergut bei Königgrätz, wo er am 7. August 1811starb und beerdigt wurde.