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Beförderung zum Capitän-Lieutenant. Im Türkenkriege commandirte Bydeskutyeine Grenadier - Compagnie und erwarb sieb bei dem Sturme auf die Raizenstadtvor Belgrad (30. September 1789) das Ritterkreuz. Hierzu batte sieb Bydes-kuty mit seiner Compagnie freiwillig angeboten und vor der linken Colonne,deren Tete ein Bataillon Erzherzog Ferdinand-Infanterie bildete, die Avant-garde geführt. Trotz des fürchterlichen feindlichen Feuers forcirte er mit Ungestümdie Pallisaden und überstieg sie der Erste. Seinem Beispiele folgte die tapfereCompagnie, wodurch der nachrückenden Colonne freies Feld gebahnt und dasEindringen in die Vorstadt wesentlich erleichtert wurde. Bydeskuty rücktenoch im December desselben Jahres zum Major bei Anton Eszterhäzy - InfanterieNr. 34 vor, und wurde 1792 in den Freiherrnstand erhoben.
In den französischen Kriegen erwies sichBudoskuty vorerst im Lüttich’schensehr tliätig; dort vertlieidigte er im Jahre 1793 seine Position Cense d’Anbas undCensd Raimond bei Maubeuge mit grosser Standhaftigkeit. Im Jahre 1794 wurdeBydeskuty Oberst-Lieutenant und Commandant eines Grenadier-Bataillons, mitwelchem er sich bei vielen Gelegenheiten zur grossen Genugthuung seiner Vorge-setzten verwenden liess. So am 18. October 1795 bei Mannheim, am 30. desselbenMonats bei der Einnahme des Galgenberges, da er die erste Colonne anführte und dierechte Flanke der Verschanzung erstürmte. Zu Anfang des Jahres 1797 wurdeBydeskuty zum Oberst im Regimente ernannt und erhielt dieBestimmung zur Armeenach Italien. Der Feldzug des Jahres 1799 war für dasselbe und für Bydeskutyein glorreicher, doch mit dem Leben des tapferen und unternehmenden Oberstenbezahlt. Bei Magnäno bildete Bydeskuty die Avantgarde, drang bei der Ein-nahme von Brescia (10. April) mit einem Bataillon in die Stadt, und bemächtigtesich aller Plätze, Gassen und Zugänge zur Citadelle. In der Schlacht bei Cassano(27. April) commandirte er als Qua-Brigadier 3 Bataillone, griff den Feind in undhinter Trezzo an, vertrieb ihn und hielt sich mit grosser Bravour auf dem erobertenTerrain, bis eine Kartätschenkugel ihn am Kopfe schwer verwundete und kampf-unfähig machte. Diese Verwundung hatte seinen Tod zur Folge, er erlebte noch dieFreude, zu hören, dass ihn der Kaiser mit 15. Mai zum General-Major ernannt habe.
KOLLONITS von Kollograd, Maximilian Graf, Feldmarschall-Lieutenant,war den 14. September 1761 zu Wien geboren. Nach dem 1780 erfolgten Todeseines Vaters, des geheimen Rathes Ladislaus, folgte Kollonits seiner bisdahin unterdrückten Neigung und liess sich, 21 Jahre alt, beim 1. Chevauxlegers-Regiment als ex propriis Gemeiner assentiren. Im Türkenkriege, bereits zum Ritt-meister bei Wurmser-IIusaron vorgerückt, erwar’b er sich im Gefechte bei Losch-niza in Serbien am 22. October 1789 das Theresienkreuz.
Nach dem Falle von Belgrad war General-Major Csernel in das InnereSerbiens vorzudringen beordert, und ihm eine andere Abtheilung in Klenak zuge-