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seiner Compagnie war er beauftragt, den Verbau bei Grossaupa zu vertbeidigen.Ein am 3. September 1778 unternommener Angriff durch ein feindliches Bataillonwurde heldenmiithig zurückgeschlagen, und der Feind in grösster Unordnung überden Haufen geworfen, wie donnBurich überhaupt diese wichtige Position denganzen Monat August über mit vieler Geschicklichkeit vertlieidigte. Kaiser Josephzeichnete ihn hieflir mit dcmRittcrkr euzo ausunderhobihnindenFreiherrnstand.Als bald darauf der Graf Potoczky ein Freicorps errichtete, wurde der tapfereBur ich Commandant desselben, und zur Vertheidigung der Sellung bei Zuck-mantel (Jänner 1779) beordert, wo ersieh, aller Angriffe der Preussen ungeachtet,standhaft behauptete. Nach der im Jahre 1780 erfolgten Reducirung des Freicorps,erhielt Bur ich die Eintheilung zum Sluiner Grenz-Regimente. Der Bezirk diesesRegiments war seit längerer Zeit von den Einfällen der Türken beunruhiget, undman wünschte, che man Gewalt anwenden wollte, eine friedliche Vermittlung.Zur diesfälligen Verhandlung wurde Burich gewählt und zum Cliius Aga nachRakowiza (1782) abgesendet. Diese Mission war vom besten Erfolge begleitet undBurich wurde die Zufriedenheit höheren Orts zu Theil.
Nach 36 eifrigen Dienstjahren sah sich Burich veranlasst in den Ruhestandzu treten, wobei ihm der Oberst-Lieutenants-Cliarakter verliehen wurde.
Er starb zu Warasdin am 27. Februar 1803.
OKESKOVICH von B r e i t e n t li u r m, T h omas, Oberst, Officierskind, war zuPerussich im Ottochanor Grenzbezirk geboren und im 15. Lebensjahre k. k. Cadetbei dem Infanterie-Regimente Keuhl Nr. 10. Im Verlaufe des siebenjährigenKrieges rückte er bis zum Oberlieutenant bei den Likkanern, 1767 zum Hauptmannbeim Ottochaner Grenz-Regimente vor.
Als Major des Sluiner Grenz-Regimonts führte er im bayerischen Erbfolgc-kriege so ausgezeichnete Thaten aus, dass ihn Joseph II. mit dem Ritter-kreuz belohnte. Bei dem Recognoscirungsritto des Generals S au er (s. d.) am31. Julil778 gegen Giesshübel inSachsen war Oreskovich behiilflick den sächsi-schen Oberst und Commandanten der Leibgarde, Grafen Bellegarde, der vonPirna aus zum Kampfe ritt und schwer verwundet wurde, gefangen zu nehmen.Am 29. September griff er die Arrieregarde des Möllendorfschen Corps zwischenNeustadt und Nikelsberg an, tödtete 2 Officiere und 38 Mann, versprengte dasfeindliche IIusaren-Regiment, delogirto die Infanterie aus ihren Verschanzungen,und trieb sie bis Kalkofen zurück, wobei viele Pferde und Schlachtvieh erbeutetwurden. Überhaupt wusste Oreskovichbei dem Rückzuge des Prinzen Heinrichaus Böhmen seine Anstalten sehr zweckmässig zu treffen und dem Feinde nam-haften Schaden zuzufügen, was ihm das besondere Augenmerk seiner Vorge-setzten zuzog. Er wurde 1783 Oberst-Lieutenant bei den Ogulinern und vor Aus-bruch des Türkenkrieges Oberst des Warasdiner St. Georger-Regiments. Nach