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1 (1857)
Entstehung
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Bei Eröffnung der Laufgräben vor Glatz commandirto er am linken Flügelund wurde blessirt.

Auch in Ausführung wichtiger Missionen war P a p i 11 a gut zu verwenden, wieer denn auch zwei derselben nach Russland zur besonderen Zufriedenheit derMonarchen löste.

Für Gross-Jägcrndorf und Landshut erhielt er das Kleinkreuz undwurde 1765 in den Freiherrnstand erhoben.

Im Jahre 1768 kam er zum B rooder Regimonte, wurde hier nach Verlaufvon 5 Jahren Oberst und Commandant, kam dann in das walachisch-illyrische Grenz-Regiment und rückte 1783 zum General-Major vor.

Im Türkenkriege beim Wartenslebe n’schen Corps im Banate angcstellt undbei Schupanelt postirt, um den Türken das Eindringen in das Land zu wehren,schlug er im Juni und Juli 1788 verschiedene Versuche und Anfälle zurück, wurdeaber endlich gezwungen der zu grossen feindlichen Überlegenheit zu weichen.Da am 7. August mit anbrechendem Tage die Türken von den Anhöhen jenseitsdes Czernaflusses auf unsere bei der Contumaz gelagerten Truppen zu kanonirenanfingen, so dachte man einen ihrer schon öfters wiederholten Versuche erwartenzu müssen. Als aber am jenseitigen Ufer eine grosse Menge Spahis erschienen,gab Papilla sogleich Befehl, alle Bagage und Artillerie von Alt-Orsowaund der Contumaz rückwärts gegen Mehadia zu bringen. Während dieser Vor-kehrungen setzten die Türken in vielen Tschaiken sowohl über die Donau alsüber die Czerna und rückten mit grösster Lebhaftigkeit vor. Papilla zog sich nunmit seinen wenigen Truppen auf die Anhöhe gegen den Acpniduct, um die Dcfilirungder Bagage und Artillerie zu decken und dann in gut geschlossener Ordnung zufolgen. Allein ein unglücklicher Zufall vereitelte seine Hoffnung. In dem soge-nannten Koramniker Schlüssel stürzte eine Kanone um und versperrte dadurchsowohl andern noch folgenden 12 Geschützen als auch den Truppen selbst den Weg.DieFeinde, welche diesen Umstand bemerkten, eilten sogleich in grosser Zahl herbeiund alle 13 Kanonen fielen in ihre Hände. Nun verloren die Pack- und Bagage-Knechte alle Besinnung, warfen Zelte, Kessel und Gepäcke von sich und floheneiligst gegen Mehadia. Jetzt breiteten sich die Feinde immer weiter aus, undunsere Truppen, das Regiment Reisky, ein Bataillon De Vins und ein BataillonWalachen-Illyrier suchten auch über den Koramniker Berg zu kommen, um ihrenRückzug nach Mehadia noch eher zu bewerkstelligen, bevor es ihnen der Feind durchdas Czernathal verhindern könnte. Da sich die Mannschaft wogen des durch dieumgeworfene Kanone fast ganz versperrten Weges bei dem starken Nachdrängen derFeinde über Felsenstücke hinablassen oder springen musste,so kam sie inUnordnungund einige Hunderte gingen verloren. Sobald sich aber die Truppen in mehrereMassen formirt hatten und eine von dem General Warten sieben zur Unter-stützung abgeschickte Division von Württemberg-Dragoner nebst einigen Husaren