Druckschrift 
3,2 (1828)
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1201
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durch Curnpression des üelgases coudensirl. 1201

diesem und dem ölbildenden Gase, welches sich nichtcondensiren lälst ^ kein Zwischenglied giebt.

Um wenigstens vergleichungsweise eine Vorstellungvon der Zusammensetzung der flüchtigen Oele zu bekom-men, die bei der Destillation der condensirten Flüssigkeitin den Oelgas-Reservoiren, bei verschiedenen Tempera-turen, überdestillirten, stellte Faraday Verbrennungs-Versuche auf die Weise an, dnfs er sie in Dampfgestaltüber glühendes Kupferoxyd leitete, und die erhaltenenQuantitäten von Kohlensäuregas und Wasser verglich. Dadiese Oele nicht als besondere Verbindungen betrachtetwerden konnten, sondern ein jedes ein Gemenge vonwenigstens zwei, vielleicht noch mehreren sein mufste,so können diese Resultate in keinem Verhältnifs zu denbestimmten Proportionen stehen, aber sie zeigen wenig-stens die Grenzen, zwischen welchen die Verbindungenstanden. Folgende Aufstellung giebt das Verhältnifs an:

-- , , Gewicht Gewicht

oc ipun . des Wasserstoffs. des Kohlenstoffs.

-j-60° 1 7,5S

65,5 1 8,38

71.0 1 7,90

80.0 1 8,25

87.8 1 8,7 G

93,3 1 9,17

95.9 1 8,91

104,4 1 8,46

Die Anwendbarkeit dieser flüchtigen Oele kann vonBedeutung werden. Es ist klar, dafs hauptsächlich siezur leuchtenden Kraft des nicht comprimirten Gases bei-tragen, und dals ihre Absetzung aus dem comprimirtenein Verlust ist. Luft, worin man ein Licht bis zur Ver-zehrung des Sauerstoffs brennen liefs, und in welcherman dann eine Portion des weniger flüchtigen Oeles ver-dampfen liefs, brennt dann klar und leuchtend, wennman sie aus einer weilen Oeffnung ausslrümen lälst undda entzündet. Kohlenwasserstoffgas (C1I*), welches mitblauer, nicht leuchtender Flamme brennt, giebt sogleich

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