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3,2 (1828)
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Flüchtige Brandöle,

Volume Kohlensäuregas, wobei 2 Volume Sauerstoffgas zurBildung von Wasser verwendet wurden *). Daraus folgt,dnfs sich 2 Volume Kohlenstoff und 4 Vol. Wasserstoff zueinem Volum condensirt haben, dessen spec. Gewicht dann1,9608 wird. Hierbei findet der äufserst merkwürdige Um-stand statt, dafs dieser Körper aus CIP, also gerade sowie das ölbildende Gas zusammengesetzt ist; dafs er aberauf ein gleiches Volum die doppelte Anzahl von einfachenAtomen enthält, und folglich ein noch einmal so grofsesspecilisches Gewicht hat, in Folge dessen sein Atom ausC 2 IP zu bestehen scheint. Da diese Gleichheit in derZusammensetzung vorauszusetzen scheint, Chlor werde dar-auf dieselbe Wirkung, wie auf ölbildendes Gas äufsern,so machte Faraday den Versuch, beide Gase mit ein-ander zu vermischen, wobei sie sich unter Wärme-Ent-wickelung zu gleichem Volum mit einander verbanden,und eine farblose, klare, ätherartige Flüssigkeit von siifs-lichem, hintennach bitter aromatischem, anhaltendem Ge-schmack hervorbrachten. In Wasser sank sie unter. Siekonnte also nicht mit dem Chloräther identisch sein, weilsie auf jedes Atom Chlor doppelt so viel Kohlenstoff undWasserstoff enthält, als jener. In dem Sonnenlichte einerAtmosphäre von Chlorgas ausgesetzt, bildete sich lang-sam Salzsäuregas und eine zähe, dreifache Verbindung vonChlor, Kohlenstoff und Wasserstoff, aber kein Chlorkoh-lenstoff.

Durch einen sehr ingeniösen Versuch bestimmte er,dafs von den Körpern, welche neben dem ölbildendenGase bei der zerstörenden Destillation von fettem Oeleerhalten werden, der flüchtigste bei-J-15°,6 keine grölsereTension als von 4 Atmosphären hat, und dafs es zwischen

*) Das von Faraday angegebene Resultat ist:

Gas J,I

Sauerstoffgas 6,3

gaben:

Kohlensäuregas 4 »3*

Die Volum» Verminderung bei der Verbrennung durch den elek-trischen Funken 3:1.