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Wein.
verschiedenen Sommern und verschiedener Behandlung derTrauben. Ich erwähnte, clafs in wärmeren Climaten derWein stärker werde, weil der Traubensaft mehr Zuckerund weniger freie Säure als in kälteren enthalte; aufgleiche Weise wird der Wein besser in warmen undtrockenen Sommern, als in kühlen und feuchten. Manerhält einen stärkeren Wein, wenn die Trauben nichteher gebrochen werden, als bis sie am Stocke schon soweit eingetrocknet sind, dafs sie runzlich zu werden an-fangen, oder wenn ein Theil Traubensaft bis zu gröfsererConcentration abgedampft und dann dem nicht abgedampf-ten Saft beigemischt wird (Sect, Yino secco, Ausbruch),oder wenn die Trauben auf Stroh ausgebreitet liegen ge-lassen werden, bis sie durch das Eintrocknen runzeliggeworden sind (Vin de paille), oder wenn Traubenzuk-ker, Rohrzucker oder brauner Syrup dem ausgeprefstenTraubensaft vor dem Gähren zugesetzt wird.
Der Alkoholgehalt des Weins ist von mehreren Che-mikern untersucht worden, unter der Voraussetzung, dafsdie Quantität davon bei Wein von denselben Arten immereinigermaafsen gleich sei. Folgende tabellarische Aufstel-lung von Weinen zeigt, nach den Versuchen von Br and e,den verschiedenen Gehalt an Alkohol, letzteren im höchstconcentrirten Zustand und in Procent vom Volum der
Flüssigkeit gerechnet:
Portwein
19,82
bis 24,95
Madeira
18,0
bis 22,61
Constantia
18,29
Laciymä Christi
18,24
Xeres (Sherry)
17
bis 18,37
Lissabon
17,45
Rother Madeira
17,04
Cap Madeira
16,77
Cap Muscat
17,00
Calcavello
16,76
Weifser Hermitage
16,14
Malaga
15,98
Roussillon
15,96