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Weingährung’.
von der Menge des gebildeten Alkohols betragen könne;denn diese Wegführung ist nur ein Product von der Ten-sion der Flüssigkeit bei der Temperatur, bei welcher dieGährung geschieht, und wird auf der einen Seite von derMenge des weggehenden Kohlensäuregases, und auf deranderen von der relativen Menge des Wassers und Al-kohols begränzt.
Aufser Alkohol enthält ein gegoltener Pflanzensaftsolche Stoffe, welche durch die Gährung keine Verände-rung erlitten haben, und die von ungleichen Flüssigkeitenvon verschiedener Natur sind, und z. 13. ans Extraktivste!!,Salzen, Mannazucker u. a. bestehen können.
Wird eine Auflösung von reinem Zucker mit gewa-schener Hefe in Gährung versetzt, so bekommt man nachBeendigung der Operation eine alkoholhaltige Flüssigkeit,die bei der Destillation einen mit Wasser verdünnten Al-kohol giebt, und wird das in der HeLorte zurückbleibendeletzte Viertel der Flüssigkeit bei gelinder Wärme abge-dainpft, so bleiben, nach Thenard, 4 Procent vom Ge-wicht des angewendeten Zuckers einer extraktähnlichen,in Wasser sehr leicht löslichen Masse zurück, die ekelhaftschmeckt, schwach sauer reagirt, aber weder Stickstoffnoch ein Ammoniaksalz enthält, und von welcher The-nard vennuthet, dafs dazu vielleicht der Ueberschufs vonKohlenstoff verwendet worden sei, welchen der Zuckermehr, als die von Gay-Lussac angenommene Zusam-mensetzung voraussetzt, enthält. Die Eigenschaften dieserSubstanz sind inzwischen nicht näher untersucht worden.— Es ist klar, dafs wenn diese Substanz immer zugleichmit dem Alkohol gebildet wird, die Zersetzung des Zuk-kers bei der Weingährung nicht so einfach ist, wie sieaus der Berechnung von Gay-Lussac folgen würde, sowie auch, dafs die berechneten Quantitäten von Kohlen-säuregas und Alkohol niemals in der Wirklichkeit erhal-ten werden können.
Gegohrene Getränke. Ehe ich zur Beschreibungdes reinen Alkohols komme, will icli zuvor die gegohre-nen Flüssigkeiten abhandeln, die im allgemeinen Leben