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1,1 (1825)
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434
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434 Auflösung der Gase in Flüssigkeiten.

lange die auswachsende Efflorescenz ihre eigene Schwereertragen kann. Eine leichte Art, schöne Efflorescenzenzu erhalten, ist, wenn man in eine etwas concentrirteLösung von saurem schwefelsauren Kali ein Stäbchen vonKiefern- oder Tannenholz stellt. Die Flüssigkeit saugtsich da in die, nach der Länge laufenden Fasern desHolzes ein, und fängt in Kurzem an, am oberen Endedesselben eine sehr schöne Vegetation zu bilden. Ebenso findet man oft an alten Mauern kohlensaures Natronin Gestalt eines ästigen Pilzes ausgewittert.

Auflösung der Gase in Flüssigkeiten.

Nachdem ich im Vorhergehenden von der Lösungfester Körper gehandelt habe, werde ich nunmehr nocheinige Worte von der Vereinigung der Gase mit tropfbarflüssigen Körpern anführen. Diese Vereinigung ist vondoppelter Art; entweder saugt nämlich das Wasser be-deutend mehr, als sein eigenes Volumen, von dem Gaseein, und das Gas verliert einen grofsen Theil seines Wär-mestoffs, wodurch die Flüssigkeit mehr oder weniger er-wärmt wird, oder das Wasser saugt nur ein gleichesVolumen Gas, oder noch weniger ein, wobei der Wär-mestoff des Gases nicht frei wird. Im ersten Falle ist eseine wirkliche chemische Vereinigung, eine Verbindung desGases mit Wasser; so wird z. B. salzsaures Gas oder Am-moniakgas im Wasser gelöst. Im letzteren Falle betrach-tet man es blofs als ein mechanisches Einschieben desGases in die Poren des Wassers, die es, wie jeden un-ausgefüllten Raum, nach und nach durchdringt. In diesemFalle befinden sich das kohlensaure Gas, Sauerstoffgas,Stickstoffgas, Wasserstoffgas, und die meisten übrigenGasarten.

Ob nicht in der Art, wie diese ungleich löslichenGasarten vom Wasser aufgenommen werden, noch eineinnere Verschiedenheit statt finde, ist uns unbekannt, undwir müssen es unausgemacht lassen, ob nicht etwa inHinsicht der verschiedenen Grade ihrer Löslichkeit unge-.