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1,1 (1825)
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Effloresciren der Salze.

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wird dabei durch den Wärmestoff erwärmt, welcher «ichvon den anschiefsenden Krystallen losreifst.

Ein grofser Theil der krystallisirten Mineralien, welchewir aus dem Schoofse der Erde hervorholen, bildet sichauf die Weise, dafs Wasser, welches ihre Bestandtheilaentweder aufgelöst, oder in der feinsten mechanischenZertheilung zusammengeschlämmt enthält, ganz allmählichund tropfenweise darüber hinfliefst, wobei sich jene Stoffsabsetzen und bei ihrer langsamen Aneinanderhäufung re-gelmäßige Krystallgestalten annehmen. In diesen Kry-stallen findet man daher, wie in den Salzen, sehr oftKrystallisationswasser. Wenn man Steine dieser Art in

einer Retorte glüht, so geht dieses Wasser in Dämpfenüber und kann in der Vorlage gesammelt werden. Fastalle Mineralien enthalten, wie die künstlich bereitetenSalze, eine Portion mechanisch eingeschlossenes Wasser,von i bis zu 1 ganzen Procent ihres Gewichts. Dafs die-ses Wasser ein Theil der Mutterlauge sei, aus welchersie sich krystallisirt haben, und sonach vom Meerwasserherrühre, ist durch Davy’s Versuche höchst wahrschein-lich geworden, bei welchen er mit Hülfe der elektrischenSäule aus allen eine geringe Menge Salzsäure und Na-tron abschied.

Manche Salze haben die Eigenschaft, oberhalb ihrerAuflösung, an den obersten Rändern der Gefäfse, worinsie aufbewahrt werden, in Gestalt körniger Auswüchseanzuschiefsen. Diefs nennt man effloresciren. DieSalze, welche sich darin am meisten auszeichnen, sindsaures schwefelsaures Kali, benzoesaures Ammoniak, koh-lensaures Natron, schwefelsaures Zink u. m. a. DieseEfflorescenzen bilden sich auf die Weise, dafs die Lö-sung an den Wänden des Gefäfses verdunstet und einkleines Salzkorn hier anschiefst; zwischen diesem Korneund dem Gefäfse säugt sich dann wieder etwas wenigesvon der Lösung ein, welches abermals verdunstet undein neues Korn neben dem ersten ansetzt. Zwischen den-selben zieht sich nun immer mehr von der Lösung indie Höhe, und es bilden sich immer neue Ansätze, so.

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