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W asser. Dessen Zerlegung.
hören nicht in das Gebiet der Chemie; ihre Erklärung istrein mathematisch.
W asser.
Ich habe schon oben erwähnt, dafs das Wasser ausSauerstoff und Wasserstoff bestehe, auch gezeigt, wie dieseBestandtheile von einander geschieden werden können.Hier wird nunmehr gezeigt werden, wie aus ihnen dasWasser wieder zusammengesetzt werden kann.
Wenn man in dem S. 1S5 beschriebenen Versuche,das Wasser durch Entladung der elektrischen Säule zuzerlegen, statt der Dräthe von leicht oxy dir baren Metal-len, beide Dräthe, oder wenigstens den positiven, vonGold oder Platin macht; so wird zwar das Wasser sogut wie vorher in seine Bestandtheile zerlegt, allein derSauerstoff verbindet sich nicht mit den Metallen, sondernentweicht in Gasgestalt und vermischt sich mit dem, vomentgegengesetzten Dräthe aufsteigenden Wasserstoffgase.Sammelt man nun dieses entwickelte Gasgemenge undverbrennt es in einzelnen kleinen Portionen im Wasser-stoffgas-Eudiometer; so verschwindet das Gas jedesmalvollkommen *) und es bildet sich in der Eudiometerröhredem Gewicht nach eben so viel Wasser, als die verbrann-ten Gase wogen, und das Wasser im Zerlegungs-Appa-rate während des Versuches am Gewichte abgenommenhatte.
Ich halte es für überflüssig, alle die genauen Ver-suche hier zu beschreiben, die man angestellt hat, umdas Wasser aus seinen Bestandtheilen zusammen zu setzen,und die relativen Mengen der letztem auszumitteln. Ge-
*) Hierzu wird jedoch erfordert, dafs das dazu angewandte Wasserfrei von atmosphärischer Luft sei, weil sonst immer ein kleinerTheil der vorher im Wasser enthaltenen Luft zurückbleibt, wel-cher mit den neugebildeten Gasarten allmählich würde ausge-trieben werden.