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1,1 (1825)
Entstehung
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Nordscheine.

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Meridians folgen. Biot versuchte es wahrscheinlich zumachen, dafs der Nordschein aus metallischen Partikelnbestehe, welche von Vulkanen des hohen Nordens, wieder aleutischen Inseln, ausgeworfen würden, mit elektri-schein Lichte leuchteten und deren Richtung von dermagnetischen Polarität der Erde bestimmt würde. Wirhaben indefs in den letzteren Jahren zuverlässigere Kennt-nisse über diese Naturerscheinung erhalten. Die engli-schen Naturforscher Richardson und Hood, welche derNordpol-Expedition zu Lande unter Capitain Franklin1821 IS22 folgten, stellten Untersuchungen darüber anund fanden, dafs sich der Nordschein nicht in so grofseHöhen ziehe, w r ie man vermuthet hatte, und dafs es zweierleiArten davon gebe. Die eine Art geht höher hinauf indie Atmosphäre, jedoch nicht über 25,000 Meter, undgeht meist von einem dunkeln Mittelpunkte aus, welchervon einem oder mehreren hellen Bogen umgeben ist.Dieser Nordschein bildet lange, meist gefärbte Säulen vonLicht, welche in der Richtung und Neigung des magne-tischen Meridians stehen. Die andere Art fängt auf allenStellen des Himmels an, und zeigt ebenfalls abwechselndeBogen und Strahlen, ist aber meist leuchtenden Wolkenähnlich. Sie liegt sehr niedrig, wirkt stark auf die Magnet-nadel, und scheint auch, nach einem Versuche von Hood,elektrisch zu sein. Thienemann, welcher, ein Jahr vorden Beobachtungen der englischen Naturforscher, aufIsland Beobachtungen über den Nordschein gemacht hat,kam zu einem vollkommen gleichen Resultate. Man hatdarüber gestritten, ob der Nordschein von einem Lautebegleitet sei, aber die glaubwürdigsten Zeugnisse scheinendiefs zu bestreiten.

Professor Hansten hat verschiedene Beobachtungenbekannt gemacht, welche zu beweisen scheinen, dafs dasNordlicht jedesmal einen magnetischen Pol der Erde zumMittelpunkte hat.

Regenbogen, Nebensonnen, Mondhöfe und ähnlicheErscheinungen, die von der Brechung des Lichts durchdie in der Luft schwebenden Wasserdünste herrühren, ge-