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1,1 (1825)
Entstehung
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330
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330 Elasticität, Expansionskraft der Luft.

das Stickst oifgas

Sauerstoffg.

Wassergas

kohlens. Gas

57,4ISO Centim. od. 254,52795 p. L.17,7232 7S,5650S

0,782S 3,47007

0,07P0 0,33690

76,0000 336,90000

Das absolute Lichtbrechungs-Vermögen der Luft ist:0,0005S91712, und ihr relatives wird zu 1,000 angenom-men. Die specifische Wärme nimmt man, bei der Ver-gleichung mit Gasarten, ebenfalls zu 1,00 an; mit derspecifischen Wärme eines gleichen Gewichts Wasser aberverglichen, beträgt sie 0,2669. Bei Verdünnung der Luftwird ihre Wärme-Capacität nach einem noch nicht aus-gemittelten Verhältnisse erhöht, was jedoch, so viel manjetzt gefunden hat, mit der Verdünnung nicht proportio-nal zu sein scheint.

Die Luft ist höchst elastisch; sie kann so zusammen-gedrückt werden, dafs die stärksten Werkzeuge sie nichtmehr einzuschliefsen vermögen, ohne dafs sie deshalbihre Spannkraft und Gasgestalt einbüfst; eben so läfst siesich bis ins Unendliche verdünnen. Dabei verhält sichihre Elasticität, oder richtiger ihre Ausdehnungs- (Expan-sions-) Kraft umgekehrt, wie ihr Volumen, d. h. dasVermögen der Luft, sich auszudehnen, nimmt in demsel-ben Verhältnisse zu, in welchem ihr Volumen beim Zu-sammendrücken abnimmt, oder vermindert sich in dem-selben Maafse, als dieses beim Ausdehnen gröfser wird.(Mariottes Gesetze.) Das Werkzeug, womit mandie Veränderungen der Dichtheit der Luft mifst, keifstein Manometer. Eine Luftpumpe hingegen istein Instrument, womit man die Luft aus dazu eingerich-teten Gefäfsen auspumpen kann. Man kann damit keinenvöllig luftleeren Raum hervorbringen, sondern nur dieLuft bis ins Unendliche verdünnen. In der Barometer-röhre ist das obere leere Ende ein vollkommen luftleererRaum: man pflegt ihn, nach dem Erfinder des Barome-ters, die Torricellische Leere zu nennen.

Die Luft wird durch die Wärme von 0° bis -J- 100°etwas weniges über ihres Volumens ausgedehnt, so