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1,1 (1825)
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Schwefelkiesel.

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die Wirkung des Alkalis in dieser Hinsicht verhindert,und da Kiesel eine viel gröfsere Verwandtschaft zumSauerstoffe hat, als Kohlenstoff, so oxydirt er sich aufKosten der Kohlensäure. Die Salpetersäure dagegen isteine starke Säure, welche durchaus diese Wirkung desAlkalis im Salpeter auf den Kiesel verhindert, dessen An-ziehung zum Sauerstoffe bei dieser Temperatur noch un-wirksam ist. Erhitzt man aber das Gemenge von Kieselund Salpeter zum vollen Weifsglühen, so verbrennt es,mit ungewöhnlicher Heftigkeit, auf Kosten der Salpeter-säure. Der Kiesel verbrennt aitch mit Eeuererscheinungauf Kosten des Wassers, welches in den geschmolzenenkaustischen Alkalien und in mehreren flufssauren Alkalienenthalten ist; er verändert aber weder die Borsäure nochdas borsaure Natron, wenn er damit geschmolzen wird.Die Kieselsäure besteht aus 48,02 Kiesel und 51,98Sauerstoff.

Schwefelkiesel.

Wird Kiesel bis zum Weifsglühen in Schwefelgaserhitzt, so entzündet er sich und brennt mit einem ro-tlien Feuer, und diefs geht auch mit solchem, welchersich nicht mehr in Sauerstoffgas entzünden läfst. DieVerbindung geht, wie die mit Sauerstoff, nur unvoll-ständig vor sich, und ein Theil wird von dem schonverbrannten vor weiterer Verbrennung geschützt. Wardie Verbrennung vollständig, so erhält man eine weifse,erdige Masse, welche nicht von trockner Luft verändert,und auch beim Glühen nur langsam unter Entwickelungschweflichter Säure zersetzt wird. Von Wasser wird siedagegen sehr schnell zersetzt. Die geringste Feuchtigkeitin der Luft entwickelt daraus den Geruch von Schwefel-Wasserstoffgas, und in Wasser geworfen, wird sie voll-ständig mit starker Entwickelung von Schwefel-Wasser-stoffgas aufgelöst. Die Kieselsäure, welche sonst in Was-ser unauflöslich ist, behält sich nun aufgelöst. Es setztsich kein Schwefel ab, woraus also hervorgeht, dafs derKiesel gerade so viel Wasserstoff entwickelt, als nöthig

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