Druckschrift 
1,1 (1825)
Entstehung
Seite
148
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148 Anzieh. u. Abstofsung zweier el. Ausladen

zusammengesetzte Paare eine schwächere Wirkung hervor-brachten, als wenn ein einziges angewandt wurde. DieUrsache davon ist nicht, dafs die höhere Intensität hin-derlich wirkt, sondern dafs die Dazwischenkunft mehrererSchichten des feuchten Leiters die Wirkung der ganzenMenge EE nicht erlaubt.

Wenn man sich einmal der einfachen und das an-dere Mal der zusammengesetzten Kette bedient, so mufsman sich erinnern, dafs die Kupferseite der letzten nega-tiv ist, weil hier Kupfer und Zink liegt, da hingegendiese bei der ersten positiv ist, wie man leicht einsieht.

Die Verschiedenheit in der Stellung der Magnetna-del, nachdem sie sich über oder unter dem magnetischenLeiter befindet, rührt von einer Eigenthümlichkeit in derelektrischen Polarität des elektrischen Leiters her, von derman eine richtige Vorstellung bekommt, wenn man an-nimmt, dafs die Oberfläche des Leiters mit einem Kreisevon kleinen Magneten, die mit ungleichnamigen Polenzusammenliegen, transversal umgeben wäre, ungefähr wieFig. 11. Taf. IV. diefs darstellt. Der Kreis A stellt dentransversalen Durchschnitt eines Metalidraths vor, welcherdie el. Säule entladet.

Stellt man sich nun vor, dafs eine, wie die Inclina-tions-Nadel aufgehängte, kleine Magnetnadel dem Leiterin einer transversalen Richtung genähert wird, so nimmtdie Nadel gerade die Stellungen an, welche von denkleinen Magneten angezeigt werden, wobei aber die Poleder Magnetnadel, wie die Pfeiler in der Figur anzeigen,gegen die des Leiters umgekehrt sind, aus Ursachen, dieman leicht einsehen kann. Dieser Kreis von kleinenMagneten ist aber nicht als eine wirkliche Erklärung an-zusehen, sondern er ist nur als ein Schema zu betrachten,nach welchem man die Richtung der magnetischen Kräfteverstehen kann.

Ampere entdeckte, dafs Körper, welche die EEausladen, wenn der elektrische Strom, d. h. z. B. diepositive E, nach einerlei Richtung geht, einander anzie-hen, wie Magnete, welche mit ungleichnamigen Polen