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1,1 (1825)
Entstehung
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145
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Chemische Wirkungen d. magn. Polarität. 145

nothwendige Folge davon ist, daß die ungleiche Verthei-lung dieses Metalls in der uralten inneren Masse desErdbodens auch auf die Magnetnadel Einflufs haben unddie Abweichung derselben, vielleicht auch ihre Neigung,verändern miifste, je nachdem die Erde in gröfserer odergeringerer Entfernung nach Osten oder Westen zu, oderauch näher unter ihrer Oberfläche, reichhaltiger an die-sem Metalle ist. Die jährlichen Veränderungen der Ab-weichung können von Veränderungen in der magnetischenKraft der Erde herrühren, welche durch die in ihremInnern fortwährend vor sich gehenden chemischen Pro-zesse verursacht werden. Hoffentlich wird mit der Zeiteine allgemeine und regelmäfsige Ursache von der lang-samen Bewegung der magnetischen Pole um die Erdpoleherum aufgefunden werden.

Hansteen hat eine neue Theorie über die magne-tischen Erscheinungen der Erdkugel ausgearbeitet, undnach den scheinbar unregelmäfsigen Abweichungen derMagnetnadel berechnet, dafs die Erde vier verschiedenePole, nämlich 2 in Norden und 2 in Süden, haben müsse,die alle beweglich sind, und zwar so, dafs dieselben, je-der mit seiner eigenthümlichen sehr langsamen Bewe-gung, einen Kreis um die Erdpole beschreiben. Ichmufs die Leser deshalb auf seine sinnreiche Arbeit selbstverweisen.

Man hat mehrere Versuche gemacht, um zu zeigen,dafs die magnetische Polarität chemische Wirkungen her-vorbringt. Alle diejenigen, welche eine Zersetzung desWassers dabei zu beobachten glaubten, sind irre geführtworden. Hansteen und Maschmann haben Silberauf-lösungen durch Quecksilber in heberförmigen Röhren re-ducirt, und haben dabei immer gefunden, dafs, wenn dieSchenkel der Röhre in dem magnetischen Meridiane stan-den, das Silber im nördlichen Schenkel immer in gröfsererMenge und in vollkommener gebildeten Krystallen an-schofs, als im südlichen, wo es zugleich mit Quecksilber-salz vermischt war. Stellte man die Schenkel der Röhrenach O. und W., so gieng die Reduction weit langsamer,

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