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1,2 (1825)
Entstehung
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829
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Tlionerde.

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z. B. wenn sie zusammen ans einer Auflösung gefällt wer-den, wird nur unvollkommen durch kaustisches Kali zer-legt, welches nur einen Theil der Thonerde daraus zuziehen vermag. Enthält das Thonerdehydrat etwas Talk-erde, so hat es, selbst wenn die Talkerde nur i Procentbeträgt, die Eigenschaft, sich mit Wasser zu erwärmen,wenn es nach dem Glühen damit befeuchtet wird, so dafswenn man ein Glas oder einen Platintiegel in der Handhält und die geglühte Erde mit Wasser befeuchtet, manfühlt, wie sich das Gefäfs erwärmt. Diese Erscheinungentsteht indessen durch keine chemische Vei'bindung, son-dern scheint von der Erwärmung durch Befeuchtung her-zurühren, welche Pouillet entdeckt hat (vergl. S. 420.),wiewohl dieses einer von den Fällen ist, in welchen dieErwärmung am stärksten ist. Wird die so geglühte Erdein concentrirter Cblorwasserstoffsäure aufgelöst, so bleibtzuletzt ein weifses Pulver unaufgelöst, welches am läng-sten der Säure widersteht. Dieses ist das Aluminat derTalkerde.

Zur Erkennung der Thonerde benutzt man drei ihrerEigenschaften, nämlich 1) ihre Auflöslichkeit in kausti-schem Kali, 2) ihre Eigenschaft, mit Schwefelsäure undKali, Alaun zu geben, welchen man krystallisiren läfst,und an seiner Krystallgestalt und seinem Geschmack er-kennt, und 3) dafs sie, mit salpetersaurem Kobaltoxydbefeuchtet und stark erhitzt, eine schöne blaue, unge-schmolzene Masse giebt. Diese Probe ist von allen dieleichteste und sicherste.

Die Thonerde und ihre Salze werden sehr viel in derFärberei, wegen der zuvor erwähnten Eigenschaft dieserErde, sich mit FarbestofFen zu verbinden, angewandt. DieVerbindungen der Thonerde mit Kieselsäure, machen dieHauptmasse von Porzellan, Fayance, Töpferwaare undTiegel aus, mit einem Wort, von allen den technischenGegenständen, wozu die Thonarten das Material abgeben.

Die Thonerde besteht aus 53,3 Th. Aluminium und46,7 Th. Sauerstoff 1 , und ihr Hydrat, sowohl der Gibbsit,als das künstliche, ,besteht aus 05,37 Th. Thonerde und

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