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1,2 (1825)
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Reduction der Metalle.

vier kleinere Köhren llieilt, wovon eine auf jeder Seitedes Ofens eindringt. Sie fordert Tiegel von sehr feuer-festem Thon, weil die hessischen Tiegel gewöhnlich darinsehr bald schmelzen.

Statt Kohle kann man sich bei der Reduction einesanderen Metalles bedienen, das eine gröfsere Verwandt-schaft zum Sauerstoff, als das zu reducirende Metall, hat;das letzte bekommt aber dabei immer eine Zumischungvom ersteren. Man bedient sich zu solchen Reductionenam besten des Kaliums, und nimmt dieses nachher durchzugegossenes Wasser weg, welches das Kalium oxydirtund auflöst, wobei das reducirte Metall in porösem odersogar pulverförmigem Zustande zurückbleibt.

Bisweilen geschieht es, dafs ein Metall, welches beiniedrigeren Temperaturen eine geringere Verwandtschaftzum Sauerstoff hat, als ein anderes, dieses bei einer hö-heren Temperatur an Verwandtschaft übertrifft. Diesesist der Fall, wenn jenes bei der höheren Temperaturflüchtig ist. Z. B. Eisenoxydul wird vom Kalium bei sehrgeringer Wärme reducirt, Kalium wird im Gegentheil,bei der Schmelzhitze des Gufseisens, vom Eisen reducirt,wobei das neugebildete Kalium verflüchtigt und metal-lisch sublimirt wird.

Man bedient sich oft des Wasserstoffgases zur Re-duction der Metalloxyde. Diese Art der Reduction ge-schieht sehr leicht, wenn das Metalloxyd in einer porzel-lanenen Röhre strenge erhitzt wird, während dafs manWasserstoffgas durch eine, mit kleinen Stücken von ge-schmolzenem Chlorcalcium gefüllte Röhre hieinleitet. Dasentgegengesetzte Ende der Porzellanröhre wird mit einemKorkstöpsel verschlossen, durch welchen eine enge Glas-röhre dem Gase Ausgang verschafft. So lange sich indieser Röhre Feuchtigkeit absetzt, ist das Oxyd noch nichtreducirt; aber sobald diese Röhre inwendig trocken wird,nimmt man das Feuer weg, und läfst das Wasserstoffgasdurch die Röhre streichen, bis dafs alles kalt gewordenist. Auf diese Weise erhält man jedoch selten eine Hitze,die zum Schmelzen des Metalls hinreichend ist. Alle Me-