Ueduclion der Metalle.
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talle, welche zum Sauerstoff geringere Verwandtschaft ha-ben als das Eisen, werden vom Wasserstoff reducirt; so-gar das Eisenoxyd, aber nicht Zink, Cerium, Titan,Mangan, Tantal und Chrom.
Die meisten Metalle, welche von Wasserstoff redu-cirt werden, lassen sich auch dadurch herstellen, dafs ihroxalsaures Salz der trocknen Destillation ausgesetzt wird,wobei man kohlensaures Gas mit oder ohne Wasserdämpfeerhält, und das Metall in Pulverform zurück bleibt.
Auch ohne Einwirkung des Feuers können die Me-talloxyde auf verschiedene Art reducirt werden. Z. B.wenn man in eine Auflösung eines Metallsalzes ein ande-res Metall hineinlegt, welches zum Sauerstoff eine grö ■fsere Verwandtschaft hat, als das aufgelöste, so scheidetsich dieses metallisch aus. Ein geringer Ueberschufs vonSäure beschleunigt in hohem Grade diese Operation. Die-jenigen Metalle, welche zum Sauerstoff eine gröfsere Ver-wandtschaft haben, als der Wasserstoff, können jedochnicht anders auf diese Weise reducirt werden, als durchZusatz von Kalium oder Natrium. Wir bedienen uns ge-wöhnlich des Eisens oder des Zinks als Reductionsmittel,weil diese unter den gewöhnlicheren Metallen die stärksteVerwandtschaft zum Sauerstoff und zu den Säuren haben;doch können die Metalle überhaupt sich einander so re-duciren, wie es folgende Reihe zeigt, in welcher jedesGlied von dem folgenden reducirt wird: Gold, Silber,Quecksilber, Wismuth, Kupfer, Zinn, Zink.
Die meisten von den edlen Metallen werden vonden Oxydulsalzen des Eisens und des Zinns dadurch re-ducirt, dafs das Oxydul sich mit dem Sauerstoff und derSäure des edlen Metalls zu einem Oxydsalz verbindet,wodurch das reducirte Metall in Pulverform niedergeschla-gen wird. Die Oxydulsalze des Eisens haben vor denOxydulsalzen des Zinns den Vorzug, dafs das neugebil-dete Eisenoxyd in der Säure, womit das ausgeschiedeneMetall verbunden war, aufgelöst zurückbleibt; der Nie-derschlag ist also reines Metall, wogegen das Zinnoxyd,welches in den Säuren schwerauflöslich ist, oft zugleich