Druckschrift 
1,2 (1825)
Entstehung
Seite
673
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lleduction der Metalle.

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nen Metalltheile davon umgeben und bedeckt werden.Durch die Bewegung, worin der Flnfs durch entwickelteGasarten während der lleduction versetzt wird, treffensich die Metalltheile und werden zu einem gröfseren Korngesammelt, welches vom flüssigen Glase gegen die Ein-wirkung der durch die Poren des Tiegels eindringendenLuft bedeckt wird. Ohne einen solchen Flufs würde mandie Metallkörner zerstreut, und oft an der Oberfläche sehran gelaufen erhalten. Beim Herausbringen des Tiegelsaus dem Feuer pflegt man ihn ein oder ein Paar Mal ge-linde anzustofsen, damit solche Metallkörner, die imFlusse zerstreut liegen könnten, sich sammeln. EinigeMetalle erfordern eine sehr starke Hitze, um reducirt undgeschmolzen zu werden, und die meisten werden nochweit vor dem Schmelzen reducirt. Der erhaltene Metall-klumpen wurde von den altern Chemikern Regulus ge-nannt, daher kam die Benennung regulinisch, welchesmetallisch bedeutet. Bei diesen R.eductionen mit Kohlen-pulver erhält man das Metall selten rein, sondern öftersmit Kohle, Kiesel und, wenn man Borax angewandt hat,auch mit Bor verbunden. Um es so rein, wie es nurmöglich ist, zu erhalten, mufs man nicht mehr Kohlen-pulver zusetzen, als zur Reduction des Metalles geradenüthig ist, oder etwas weniger. Wenn der Sauerstoffge-halt des Oxyds bekannt ist, wird der Zusatz von Kohledarnach bestimmt. 100 Th. Sauerstoff nehmen 75,33 Th.Kohle auf, um Kohlenoxydgas zu bilden. Dabei mufsman jedoch berücksichtigen, dafs bei der ersten Einwir-kung der Hitze eine Portion Kohlensäure erzeugt wird,und dafs die Metalle, welche zum Sauerstoff eine geringeVerwandtschaft haben, viel kohlensaures Gas geben. Siebedürfen daher weniger Kohle, um reducirt zu werden.Die Reduction geschieht gewöhnlich in einem dazu ein-gerichteten Ofen, Esse genannt, und die Hitze wird durcheinen Blasebalg verstärkt. Holzkohlen geben wenigerHitze als Steinkohlen, und die stärkste Hitze wird durchgeglühte Steinkohlen (Coaks) in einer Esse hervorge-bracht, wo die Ableitungsröhre des Blasebalgs sich in