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1,2 (1825)
Entstehung
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670
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Metalle und Sauerstoff.

schwerer, wie das Wasser, sehr wenige unter ihnen wer-den bei gewöhnlicher Temperatur der Atmosphäre aufKosten der Luft oder des Wassers oxydirt, und die Oxydedieser Metalle lassen sich durch Kohlenpulver, bei einerhinreichend hohen Temperatur, metallisch wieder herstel-len. Vom Kalium werden sie bei einer sehr gelindenHitze reducirt.

Metalle und Sauerstoff.

Ich habe schon in der ersten Abtheilung angeführt,dafs brennbare Körper Sauerstoff in verschiedenen Ver-hältnissen aufnehmen, und ich habe dort die Begriffe vonOxyd und Oxydul, und den verschiedenen Säure-Stufenbestimmt. Die Metalle weichen sehr in Hinsicht ihrerVerwandtschaft zum Sauerstoff von einander ab, sie neh-men sehr verschiedene Mengen davon auf und erfordernungleiche Temperaturen, um damit verbunden werden zukönnen. Einige werden in der Luft sogleich oxydirt, so-gar in strenger Kälte, wie z. B. Kalium und Mangan,andere noch ehe sie zu glühen anfangen, z. B. Blei, Zinkund Zinn, und noch andere können gar nicht auf Kostender Luft oxydirt werden, z. ß. Gold, Silber und Platin.Dagegen lassen sich die Metalle, mit höchst wenigen Aus-nahmen, auf nassem Wege durch Salpetersäure und durchKönigswasser oxydiren. Einige oxydiren sich auf Kostendes Wassers, wenn sie mit einer Säure übergossen wer-den, z. B. Zink und Eisen. Rhodium und Iridium las-sen sich auf nassem Wege nicht oxydiren, aber sie wer-den sehr leicht oxydirt, indem man sie mit Kalihydratoder mit Salpeter erhitzt. Chrom, Tantal, Titan undZirconium, von denen keines durch Königswasser oxydirtwird, werden auf nassem Wege von Fluorwasserstoffsäure,entweder für sich, oder mit Salpetersäure versetzt, aufge-löst. Auf trockenem Wege werden sie beim Schmelzenmit Salpeter oder kaustischem Alkali oxydirt.

Die Oxyde einiger Metalle werden beim Glühen zer-legt, der Sauerstoff entweicht in Gasform, und das Metall