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Eigenschaften der Metalle.
gewissen Grade weich. Diese Eigenschaft, so wie ihreZähigkeit, macht es möglich, sie in Dräthe zu ziehen, undsie können auch deswegen Eindrücke von anderen hartemKörpern annehmen. Es giebt jedoch Metallmischungen,die an Härte keinem audern Körper nachstehen, z B.Kohleneisen (Stahl, weifses Gufseisen) und Phosphor-kupfer. — Die jetzt erwähnten Eigenschaften machen diegemeinschaftlichen äufseren Charaktere der Metalle aus.
Ihre gemeinschaftlichen chemischen Eigenschaften sind,dafs sie sich verbinden können: j) mit Sauerstoff, 2) mitden brennbaren, nicht metallischen Körpern (Metalloiden),3) mit einander, und 4) endlich, dafs sie sich mit oxy-dirten Körpern nicht ganz vereinigen können, ohne vor-her selbst mit Sauerstoff verbunden zu seyn. Wegen die-ses Mangels an Verwandtschaft zwischen Metallen undoxydirten Körpern, geschieht es, dafs jene, wenn sie inThontiegeln mit Flüssen von Erden oder mit Glas ge-schmolzen werden, eine gewölbte Oberfläche erhalten,und in kleineren Quantitäten rundliche Körner bilden.Ehe ich aber diese chemischen Eigenschaften der Metallenäher entwickele, werde ich zuerst ihre Namen und Ein-theilung anführen.
Nachdem wir die Radikale der Erden und Alkalienkennen gelernt haben, glaubte man anfangs diese von deneigentlichen Metallen trennen zu müssen, weil sie leich-ter und brennbarer sind, als alle vorher bekannte Kör-per. Ich mufs jedoch erinnern, dafs/ obgleich eine solcheEintheilung nicht ohne Bequemlichkeit sein würde, sie inHinsicht dieser metallischen Radikale unnatürlich ist. Siekann daher nur für die charakteristischen Verschiedenhei-ten der oxydirten Metalle, die wir in Alkalien, Erdenund Metalloxyde eint heilen, angenommen werden. Andiese letztgenannte Eintheilung sind wir srhon gewöhnt,und die Abschaffung derselben würde mehr Verwirrungals Erleichterung verursachen. Doch ist diese Eintheilungnur künstlich, denn es giebt zwischen diesen drei Abthei-lungen der oxydirten Metalle keine natürliche Gränze.Wir werden sehen, dafs zwischen Erden und Alkalien