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1,2 (1825)
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Eigenschaften der Metalle.

war; wo er dann, nach dem verschiedenen Thermome-terstande, auf den bestimmten Abständen vom erstenThermometer, die Verschiedenheit der Leitungsfähigkeitberechnen konnte. Um bei diesem Versuch die Wirkungder Radiation gleichförmig zu machen, waren alle Pris-men mit dem nämlichen Firnifs gleich dick überzogen.Er fand auf diese Weise die Leitungsfähigkeit folgender5 Metalle in nachstehender Ordnung: Kupifer, Eisen, Zink,Zinn, Blei. Die Leitungsfähigkeit des Kupfers war zuder des Eisens wie 12:5. Eisen und Zink haben unge-fähr die nämliche Leitungsfähigkeit; das Blei hat abernur die Hälfte von der des Eisens, oder £ von der desKupfers, f) Geschmeidigkeit und Dehnbarkeitkommen nicht allen Metallen zu. Einige zerspringen unterdem Hammer und lassen sich pulvern. Andere könnenzu einem gewissen Grade ausgehämmert werden; setztman aber das Schmieden weiter fort, so bekommt dasMetall Risse. Wird es dann geglüht, so kann es auPsNeue ausgeschmiedet werden. Man leitet dieses davonher, dafs die kleinsten Theile, welche im Begriff waren,durch das Schmieden von einander gerissen zu werden,durch das Glühen aufs Neue an einander heften. Wäh-rend des Schmiedens erhält das Metall eine gröfsere Dich-tigkeit, es entwickelt sich Wärme, und das eigenthüm-liche Gewicht des Metalls wird vermehrt. Durch ge-wisse Handgriffe kann man einen eisernen Nagel so schmie-den, dafs er dadurch glühend wird. Man theilte früherdie Metalle nach ihrer Geschmeidigkeit in ganze, welchegeschmiedet werden konnten, und in halbe, welche un-ter dem Hammer zerspringen. Wir haben aber diese Be-nennungen gegen die Ausdrücke geschmeidige undspröde ausgetauscht. Die geschmeidigen Metalle zeich-nen sich durch ihre Zähigkeit aus, und es ist deswegeneine sehr bedeutende Kraft nötliig, um ihre kleinstenTheile durch Zerreifsen von einander zu trennen. InHinsicht der Zähigkeit ergiebt sich folgende Ordnung:Eisen, Kupfer, Platin, Silber, Gold, Zinn, Zink, Blei.g) Weichheit. Die meisten Metalle sind bis zu einemI. 44