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1,2 (1825)
Entstehung
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Benzoesäure.

ratur wird ein Theil davon zersetzt und ein anderer sub-liinirt sich in feinen Nadeln. Auf glühende Kohlen ge-worfen, giebt sie einen weifsen, erstickenden, saurenBauch. Diese Säure ist sowohl in Alkohol als Wasserauflöslicb. Bei -{-10° bedarf sie zweimal ihr GewichtWasser, um aufgelöst zu werden. Nach einem von Las-saigne angestellten, analytischen Versuche mit dem Salze^welches diese Säure mit Baryterde giebt, würde ihre Sät-tigungscapacität 19,48 sein. Die Salze, welche sie mitanderen Basen giebt, sind durchaus von denen verschie-den , welche die Apfelsäure liefert.

Das Sublimat, welches gegen das Ende der Destilla-tion der Apfelsäure erhalten wird, ist, nach Lassaigne,wieder eine andere Säure, welche sich wesentlich dadurchvon der vorhergehenden unterscheidet, dafs sie bei -(- 12°bis 212mal ihr Gewicht Wasser zur Auflösung bedarf.Mit Kalk und Baryt scheint sie lösliche Salze zu geben;essigsaures Bleioxyd fällt sie dagegen in weifsen Flocken,welche in einem Ueberschusse von Säure auflöslich zusein scheinen. Sie fällt neutrales schwefelsaures Eisenoxydrostfarben und trübt salpetersaures Silberoxyd, — Eigen-schaften, welche veranlassen, dieselbe mit der Modifica-tion der Benzoesäure zu vergleichen, welche bei Destilla-tion von Talg und fetten Oelen erhalten wird.

5. Benzoesäure.

Diese Säure hat ihren Namen vom Benzoeharz, auswelchem man sie am vortiieilhaftesten erhält. Sie wurdeschon 1608 von Blaise de Vigenere unter dem Na-men der Benzoeblumen beschrieben; sie findet sich inverschiedenen Pflanzensloffen, z. B. im peruanischen undTolu-Balsam, im Styrax, in der Vanille, dem Zäumet,Kalmus, der Birkenrinde, so wie im Urine der Pferde,Kameele, des Rindviehes und anderer Thierarten.

Man gewinnt sie aus dem Benzoeharze auf die Weise,dafs man z. B. 10 Loth ausgesuchtes Benzoeharz ganz feinpulvert und mit l LolIi reinem kohlensauren Kali in i Nölsel