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ligion so entunehrend, und für die menschliche !Gesellschaft so nachteilig ist. Man mache bey ^-ein Schalle der Trompeten kund, daß man zwar,wie es jedem katholischen Christen zustehet, dieEntscheidungen des Conciliums zu Trienk in denGeheimnissen unsrer Religion verehre: aber daßman es für erlaubt, ja nöthig halte, in einemPunkte, der den Staat naher, als die Kircheangehet, von der Strenge seiner sittlichen Ver-ordnungen abzuweichen, und bey der Milde desEvangeliums zu bleiben : Daß es mithin einemjeden Manne, der sein Weib eines Ehebruchesüberführen kann, oder von demselben mcineydigverlassen worden, und vics verla eineFrau, die von ihrem Manne auf diese Art be-leidiger ist , erlaubt seyn solle, dieses unglücklicheBand zu trennen, und zu einer neuen Ehe zu ^schreiten. s
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Wie wenn man denen, die auf die Galc- j
ren verdammt sind, die Freyheit ertheilte: so freu- !dig und jubelvoll wird man eine Menge verun-glückter Eheleute beyderley Geschlechts, mit dem ,Evangelium und diesem Befehl in der Hand, Ium den prirsterlichen Segen eines neues Bandes I-«halten sehen. Jener ehrliche Mann, den sei- chne ungerachene Gattinn bloß zum Deckmantelihrer Schandthaten gebrauchte, wird nunmehr in
den ?