Throne nachgesalzet: so war sein erstes Unter,nehmen, seine Ehe annulliren zulassen, weil ersich nicht entschließen konnte, seine Frau wiede-rum anzunehmen, die eines begangenen EhebruchsHuriäice überwiesen war. Er gebrauchte sich aberdieser Ursache nicht, sondern wand vor, daß dieDispensation, welche ihm Pabst Clemens derV. wegen der BlutSverwandschaft zwischen ihmund seiner Frau, vor dieser Ehe ertheilet hatte,nicht klar genug wäre, und nicht genau alle Gradevon Verwandschaft ausdrückte. Er schickte da-her diesen ganzen Handel nach Rom, mit per-melden, daß es dem Pabst (welcher damalsJohannes der XXII. war) zustünde, die Di-spensation seines Vorfahrens zu interpmiren.Der Pabst ließ eine so schöne Gelegenheit, seineHerrschaft und oberste Gewalt zu zeigen, nichtausser Acht: er ließ den Handel untersuchen, undthat endlich den Anöspruch, daß es klar an demTag liege, daß der König, und die Königinn,jm dritten und vierten Grade verwandt waren,daß es gewiß sey, daß die Mutter der Königinnsamt mehr andern, den König aus der Taufe ge.hoben, und daß sich die unbestimmte Dispensa-tion Clemens des V. auf diese Falle nicht er-streckte. Deßwegen, schloß der Pabst, wollenund erklären wir/ daß diese Ehe nichtig sey/und erlauben den Partheyen/ zu einer neuenzu schreiten. Man
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Ist das Band der Ehe sogar ohne Ausnahm unauflöslich als es die Kanonisten vorgeben? : eine Frage, die ein Katholick beantwortet
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