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Ist das Band der Ehe sogar ohne Ausnahm unauflöslich als es die Kanonisten vorgeben? : eine Frage, die ein Katholick beantwortet
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haste Lust des Fleisches zu vertreiben. Machteinen Gewürzkrämer zum Gesetzgeber / sagt jein witziger Geist; bald werdet ihr den Be- ^fehl hören, daß sich alle Welt mit Zimmet sUNd MUscatNÜsseN nähren soll. Man betrach. ite nur mit nnpartheyischen Augen die schädlichenSatzungen, die die Päbste in Rücksicht auf dieEhe gemacht haben: die vielen Orden männlichenund weiblichen Geschlechts, welche sie zum Ver-fall der Bevölkerung gestiftet, und die Hindernisse der Ehe, welche sie bis auf den siebenderGrad der Blutsverwandschaft, nach kanonischerRechnung ausgedähnet, und dieser unvcrgleichltzchen Verordnung zufolge, diejenigen für blut-schänderische Ketzer erkläret haben, die sich dic^fern willkührlichen Gebothe widersetzten. *

Ich weiß gar nicht, warum man sich beyeiner in sich selbst klaren Sache auf die Entschei- 'düng eines Pabstes berufen, und den 8snlumcommunem, einen citcln Schimmer von privat 'Untrüglichkcit aufopfern will. Ein positiv. Ge-setz , das wider die Vorschrift des natürlichenRechtes laust; wie das Geboth, daß wenn Cajusstiehlt, auch Mavius, der keinen Theil an demDiebsiahl genommen, mitgchenkt werden soll;

daß,

* Dieses geschah in einer Kirchenvcrsammlmg zuRom im Jahre 1607. S. <r«x ^