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welle. Sie kam nieder, und brachte einen Kna-bcn, so schon wie der Tag, auf die Welt. MeinVetter, so billige Ursache als er hatte, dieseWaare für verdächtig anzusehen, ließ sie doch alsgangbar paßiren, in der Hoffnung, mit seinerFrau künftighin vergnügtere Tage zu haben. Al-lein er hatte bald Gelegenheit die Falschheit derReue, und die Unredlichkeit des Versprechensseiner ungetreuen Gattin, vollends einzusehen.Seine Amtsgeschäfte erforderten oft eine kleineReise auf drey ober vier Tage. Einer seiner be-sicn Freunde hinterbrachte ihm mit innerlicherEntrüstung, daß seine Frau allezeit in seiner Ab-wesenheit, den beineldten Abbee nächtlicher Weilein ihr Haus einließ. Mein Vetter verbiß denZorn, und simulirte bald darauf eine Amtsreise.Er kam aber zur Nachtözcit heimlich wieder zu-rücke, und gieng in Begleitung seines Freundesum Mitternacht in sein Haus. Das Schlafge.mach seiner Frau war verriegelt : er sprengtedie Thüre ein, und fand den Abbee ausgekleidetbey stiller Gattinn. Muth und Rache brandrcnihm in den Augen: er zog den Degen, und derAbbee sowohl als das nichtswürdige Weib, würdendas Schlachtopfer seines gerechten Zorns gewor-den seyn, wenn ihm nicht sein behutsamer Freundden Degen aus der Hand gedrehet hatte. DerAbbee, der sich nichts gutes versah, gieng gleich
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