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Ueber das alte Ritterwesen, das falsche Point d'honneur, die wahre Herzhaftigkeit in Rüksicht [Rücksicht] auf die Duelle und die Nothwendigkeit einer guten Erziehung : Mit einigen kriegswiss. Bemerkungen ...
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festgegründeter ihre Tugend ist. Und es sind nur schwache 'und kleine Geister, die sich sogleich von einer Rachgier hin- ^reisten lassen. ^

Die Rache wird oft von der Großmnth entwaffnet, und !uur Menschenliebe ausgeübt, wenn man seinen Feind be- >siegt, die Hände ringen sieht. Wie ganz ohne Rache gc- !gen seine überwundene Feinde war Heinrich der 4W, Königvon Frankreich! Man wollte ihn bewegen, sich an denStädten zu rächen, welche es mit der Ligue gehalten hat-ten. Er gab dieser Rciznng kein Gehör. Er versicherte,daß das Vergnügen, welches man von der Rache hätte,nur einen Augenblik daure, aber das Vergnüge», welche?die Gnade verschaffe, endige sich niemals.

Kann ein Kaiser eine würdigere Sprache führen, als die,welcher Eorneillo nur den Schmuk der Poesie geliehen hat,

Ich bin Herr über mich, wie ich es über die Welt

hin,

Ja! ich bin es, ich will es immer seyn.

Erhaltet, o Jahrhunderte, ewig meinen neuen Sieg!

Ich triumphier heute über den edelsten Zorn,

Dessen Angedenken bis zu euch gehen kann.

Laßt unS Freunde seyn, Linna, ich, ich lade dich

dazu ein.

Nichts ist groß, sagt der tiefsinnige I!oung, als wasmoralisch ist. Moralisch groß!" derjenige, welcher tugend-hafter, edler und größer, als andere denkt und handelt.Derjenige aber denkt und handelt groß, der die sittlichenGegenstände in ihren wahren Verhältnissen sieht, in ihremeigentlichen Wesen und Werthe kennt, und deswegen dasWichtige von dem Unbeträchtlichen genau unterscheidet.