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Pferden zu" übernehmen, oder auch nur !n gewissen Um-ständen eine Patrouille geschikt zu führen, und einen deutli-chen, zuverläßigen Rapport zu machen.
Officiere, welche die Vorposten nicht gesehen, nie ei» >Detaschemcnt geführt, oder sich mit des Feindes Vorläufer ^ sgeschlagen, machen sich gemeiniglich eine falsche Idee ve»diesem wichtigenT heile der Kriegskunst. Manche von ihnen, ! ^die hiezu keine Gelegenheit gehabt, oder es nicht gewagthaben- selbst Partey.en anzuführen, stellen sich als wen»;sie den kleinen Krieg für sich zu gering hielten, spreche» !eben so unwissend als verächtlich davon, und sehen den Par- jteyganger als einen bloßen Freybeuter an. Sie wollen, ftweil sie meistens keine vollständige Idee davon haben, nicht iglauben- daß mehr als Muth- mehr als einige taktische!Begriffe uud die gewöhnliche Kenntniß der großen Theiledes Krieges zu der nöthigen Eigenschaft eines ParteygM 'gcrs- nämlich eines Chefs leichter Truppen, gehöre. Siewollen sich nicht erinnern - daß in dieser Schule schon viele ^große Generäle ihre erste Bildung erhalten haben. Gute pParteygänger sind ohnstreitig das, was nian in alle» Ar> ftmeen am seltensten findet; diese müssen so wie die Dichter igeboren werden, sagt ein verdienstvoller Mann in seinem zSophrsn, und der Dienst der leichten Kavallerie hat iu>- ^zählige Beschwerlichkeiten, die, um sie auszuhalten, oft mehr !als menschliche Kräfte verlangen.
Der kleine Krieg ist dessen ungeachtet noch nicht genug lthec- fretisch ausgearbeitet« Man lehret insgemein eben so wenig, wie ist
*) Ob ich gleich mehrere CampagueS in einem Corps leichter Tru?- j ipen gemacht habe, so glaube man Loch ja nicht, daß ich dieses haus Vorliebe oder Parteylichkeit behaupte. Meine Absicht ist inur, angehenden Officieren die irrigen Begriffe, die sie sichvon diesem Dienste machen könnten, zu benehmen. i