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Übungen deS Verstandes, ohne welche die Theorie ein unsnüzes Puzwerk wird. Diese aber wird vorausgesezt. Werohne sie ohne jene Uebungen bleibt, überläßt sich dem Ge-rarhewvhl, er ficht aaln non arts, wie Vegctius sagt.
Man hat es schon oft gejagt, und ich wiederhole eSnochmals. Die Uebung muß ein Bild des Kriegs seyn»Die Kriegsschule hat den Officier mit Einsichten belehrt; siehak ihm Lehrsäze gewiesen, sie ist mit ihm ohne Soldateitzu Felde gegangen. Izt müssen die Ucbunspläze ihm zei-gen, wie er alles anzuwenden habe-
Ein starker Beweggrund zur fleißigen Uebung zeigt sich-wenn mau bey einiger Betrachtung gewahr wird, daß allein den Truppen vorfallende Unordnungen- und das darausentstandene Unheil, getnelniglich daher rühre- weil der Sol-dat nichts zu thun hatt
Die Achtsamkeit in her Ordnung der Wachen - die ge-naue Beobachtung alles dessen, was die Sicherheit des La-gers, eines Quartiers ausmacht, ist ein wichtiges Stükder Svldatenschule- Will tnan die Leute erst gegen denFeind wachsam machen, so wird sie dieser gar zu oft selbstaufweken. Nichts ward nach der Feigheit bey den Römernhärter bestraft, als die Nachlässigkeit in den Wachen. Wol-let ihr sicher in euerm Lager seyn, so müsset ihr die Stra-fen bereiten, und patroutlliren lassen- Wie wird man aberwissen, wie man dieses machen soll, wenn man sich nichtdarin geübt hat? Der General muß sich darauf verlassen-Ist es der Osficicr oder der Soldat nicht gewohnt, so siehter dort Heken für Bataillonen, und hier Sträuche fürSchwadronen an. Gewöhnet eure Soldaten zu dem, waSin dem Kriege vorkommen kann. Lernet dieses durch eige«
*) Man muß abcry be den Uebungen, welche dasjenige vorstel-len sollen, was man im Krieg und in Gegenwart des Heiüdej