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hen, und denselben eine richtige Kenntniß deS Völkerrechts,vorangehen lassen. ES ist ungemein nüzlich, wenn mandieses Recht kennet, und man thut sehr übel, wenn man eSvernachläßiget.
Die Erdbeschreibung, zu welcher ich auch die Verfer«tlgung der genauern Charten rechne, ist der Schlüssel derGeschichte, und jedem, der eine Gegend kennen lernen will,unentbehrlich. Sie hat dem Kriege Grundsazc mitgetheilt.Man muß Charten verstehen, wenn man sie nüzen will»
Mit der Geschichte, der Erdbeschreibung, den Spra»chen und den Lehrsazen des Mcßkünstlers, verbindet die Sit«tmlchre, die euch den Menschen und seine Pflichten kennenlehrt; die Vernunstlchrc, die euch den Schlüssel zu Er«findung und Beurtheilung der Wahrheit gibt; die wohlre»denheit, welche eure Gedanken in geschikte Worte einklei«bet, die Leidenschaften rege machet, eure Meynung ändert»aufdringet, die gehörigen Ausdrüic für alles, was ihr zusagen habt, finden hilft. Ihr brauchet nicht, wie Fle«chicr, zu reden, aber ordentlich denken zu lernen.
») Die Beredsamkeit, welche von Römern und Griechen so hochgeachtet worden, und die wir an ihnen noch allgemein be-wundern, aber nicht genug nachahmen, scheint in unserm Zeit-alter etwas von ihrem Credit verlobren zn habe». Ich weißnicht, ob ich irre: aber nnch dünkt, daß man sie wenigerwie eine Hauptwiffcnschaft als wie eine Nebensache lehre.Bey aller sorgfältigen Beflissenheit unsre Sprache auszubil-den und ihr immer mehr Feinheit, Reinigkeit und Erhaben-heit im Ausdruk zn geben, scheint man doch mehr zur Ab-sicht zu haben, gut schreiben, als gut sprechen zu lehre».Wie nothwendig und nüzlich aber leztcres in hundert Vor-sallenheiten, auch noch in unsern Zeiten, dem Staats- undGeschäftsmanne und selbst dem Officier seyn könne, werde ichnicht nöthig haben, durch Beyspiele zu beweisen, deren es