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Ueber das alte Ritterwesen, das falsche Point d'honneur, die wahre Herzhaftigkeit in Rüksicht [Rücksicht] auf die Duelle und die Nothwendigkeit einer guten Erziehung : Mit einigen kriegswiss. Bemerkungen ...
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ren, -s) und auf die Pferde hinten auf- und abspringen leh-ren, u. dgl. -f 7 )

In Ermangelung der Lanzen ist der Degen das beste Gewehrder Rcitercy. Dieser Saz wird auch nicht bestricken, u»dman scheint vollkommen davon überzeugt zu seyn. Aber keinSoldat sollte ein Gcwebr führen, das er nicht gescbikl zu ge-, brauchen wisse, y. an lehrt den Infanteristen burtig zu lade»und zn schiefen, warum nicht auch den Reiter, seinen Degen jagebrauchen? Wer hat im Kriege nicht wahrgenommen, wieungeschikt die meisten Husaren, vorzüglich diejenigen von ih-, neu, die noch nicht lange gedient haben, Ungarn und Pol!»ausgenommen, ibre Säbel süliren? sie sind gcnirt, hauen ze,wohnlich von öden herunter, führen den Säbel wie den St«!,mit dem man zuschlägt, und beschädigen oft bald sich und ih-ren Neben-Mann, bald ihr Pferd; übcrdieß ,allt der SMauch oft flach, und thut wenig Wirkung, Soll der Husar denSäbel und der Reiter den Degen brauchen, so leine man ßebeydes und den leztcru vorzüglich, stoßen: denn säst jcdcr-mann, bis auf die Ucberblcibscl der Sarmaten und Hunnen,die ihrem Gebrauche getreu, den Hieb loben und führen, lstdafür, daß man stoßen müsse. Der Reiter ist aber insge-mein sehr fremd mit seinem Degen - soll er stoßen, so maß' er es lernen, und sich oft darin» üben. Darf man dem Le-ge tius glauben, so sind den Römern die Nationen, weitesich des Hiebes bedienet haben, lächerlich geworden. Es gehö-ret jedoch, um zu Pferde hauen zu können, eine große Uehung,welche zugleich auch einen Reiter erfordert, der ganz von sei-nem Pferde Meister ist, dazu. Es ist indessen nach einemsonderbaren Widerspruch nicht gewöhnlich, den Reiter in derArt, wie er dieses Gewehr führen müsse, zu unterrichten.Man sollte billig in jeder Kompagnie einen Fechtmeister kal-ten. Es ist wahr, es würden bey Gelegenheit einige Ungele-genhciicn entstehen, aber eine ernsthafte Strenge in der Kriegs-zucht würde die meisten Zufälle verhüten. Die Römer, wel-chen man ohne Schande, in dem, was znm Kriege gehöret,nachahmen kann, waren überzeugt, daß ein Soldat, der Un-iMicht gehabt, unendlich mehr werth sey, als der, welchem