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sie fanden so wenig, als alle andere den Müf^gang be«gleitende Laster, Zeit, sie anzugreiffen. Sie waren sreijbeysammen, stets beschäftiget, und ihre gemeinsten Hand-lungen standen unter einer unveränderlichen Ordnung. Wenndie Armee in Gegenwart deS Feindes im Treffen aufmar-schirt war, opferte der König eine Ziege der Diane der Fel-der Zu Ehren. Alle Soldaten waren in gcpuztcn glänzen-den Waffen zugegen, und trugen Blumenkränze. Manwollte» daß sie mit Munterkeit und Muth anrüken, undsich deswegen auch durch bessern Puz auszeichnen sollten.Nach gccndigtcm Opfer stimmten die Fllrcnspielcr, derenverschiedene in den Gliedern standen, das Lied Lasters an,und der König sezte sich zuerst i» Marsch. Die Armee folgnnach dem Takte der Instrumente in gleichem Schritt ohneVerwirrung, ohne Vermcngung der Glieder, und rükte mitFreuden der TodeS-Gefahr entgegen. Zkcnaphon sagt mirRecht, daß die Lacedämonicr unter allen Griechen allemdie wahren Erundsäze der KriegSzucht gehabt und ausgeübthaben.
Die Röylcr liefern uns ein anderes auffallendes Bey-spiel von strenger KriegSzucht. Man erinnert sich, wieschwer beladen ihre Soldaten im Felde marschircn, und inihren Uebungen den militärischen Schritt thun mußten. Mailweiß, zu welchen harten Arbeiten mit der Hake und Schaus-ftl sie gewöhnt wurden; eben so bekannt sind ihre täglichenUebungen auf dem Marsfclde. Aber diesem allen hattensie auö) ihre große Feldherren und die ungeheure Macht zuverdanken, mit der sie den größten Theil der bekannte»Welt bezwängen, von dem sie so lange Beherrscher blieben,als sich ihre KriegSzucht erhielt. Aber in der Folge mußteschon Kaiser Alexander klagen. „Unsere Soldaten baden,sie sind verliebt, sie schwelgen, und ich soll dieß langer lei-den ?"