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Ueber das alte Ritterwesen, das falsche Point d'honneur, die wahre Herzhaftigkeit in Rüksicht [Rücksicht] auf die Duelle und die Nothwendigkeit einer guten Erziehung : Mit einigen kriegswiss. Bemerkungen ...
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mit Gesczen zwingen. So lange dieses unmöglich ist, solange dieses Uebel nicht gehoben werden kann, so langewird ein Fürst nicht vermögend seyn, das Duclliren gänz-lich zu vertilgen. Jeder wird mit mir übereinstimmen, daßder abscheulichste, der verächtlichste Charakter derjenige ist,der — mir der Freyheit den Trieb zum spotten, vcrlänm-den, stolzes Bezeugen und die Verachtung anderer, verbin-det. Wie unerträglich würde ein solcher Mensch nicht ink der menschlichen Gesellschaft seyn, wenn er sein bösartigesGemüth stets auslasten kennte ? Die Gcsczc mögen so scharfseyn, als sie wollen, so können sie diesem Zaghaften keine ,üebcnSsirafe auflegen. Andere Gcseze, sie mögen w schmäh-lich seyn als sie wollen, werden ihn nicht bändigen. DerfTod ist daS einzige Uebel, das er scheuet und fürchtet.Wie könnte aber ein stiller und vernünftiger Mensch sichaus den Alanen solcher Unthicre reisten? Es ist kein bes-stcrcs Mittel dagegen zu erdenken als das Duell. Der Rie-ft bemächtige. Zaghafte, fürchtet sich dermaßen vor dem Duelle,b er entweder seine böse Neigung zwinget, oder dafür^einc solche Begegnung erduldet, die ihn aus der Gesellschaftj ehrliebender Leute herauSstößt. Der Nuzcn ist gedoppelt,hhlülle friedliebende Beherzte werden vor den Bissen der Bos-heit gesichert; auch die, welche nicht beherzt, aber doch^friedliebende Bürger sind. Diese Bürger sind ehrliche Männer,her feigherzige Spötter aber nicht. Er ist der vcrachtungs-lvürdigste Charakter von der Welt. Ein friedliebender Feig-herziger kann nur diejenigen Verbindungen mit dem Staa-te, in welchem er lebet, vermeiden, zu deren Ausübung"Muth erfordert wird. Wird er ein feigherziger Soldat, sokann er kein ehrlicher Mann bleiben, weil er dem StaateDstichtcn verspricht, welche er nicht kennet, und zu bereitft Ausübung er rzichr fähig ist. Aus allen diesen Gazen will^bian behaupten, daß ein hoehmüthigcr und feiger Spötter

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