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zwar aus Verdruß den Awcnkampf mit einem großen Ma-mcrtincr ein, und zeigte, wie in allen seinen übrigen Hand-lungen , daß er ein Soldat, aber kein König sey: er ver-mengte, so wie Alcrandcr, sein Amt mit dem eines gemei-nen Soldaten. Nach dem Taeitus waren die alten Nor-dischen Fürsten mehr Fechter als Fürsten. Daher kam esauch, daß Gottfried, König in Dänemark, kühn genug warzu sagen, man sollte ihn an der Spize seiner Armee vorAchen erscheinen und den Kaiser zum Kampf hcrausfvdcrnsehen, charl der Große aber kannte die Pflicht eines Für-sten und sein Heer den Verlust eines Heerführers besser, alsder dänische König. AuS eben diesen Gründen, hielt schonlange vorher das Heer den Pipin ab, sich mir dem Köni-ge der Hunnen in einen Awcnkampf einzulassen.
Hclc-pidas und Marcellus, zwey große tapfere Män-ner, die beyde als Feldherrn: ihrem Vatcrlande die herrlich-sten Siege über die furchtbarsten Feinde erwarben, verlo-ren beyde ihr Leben auf eine unbcdachtsame Art zu einerZeit, da man die Erhaltung und Anführung solcher tapfrerMänner am meisten nöthig hatte.
Metcllus hatte Recht, wenn er nur darüber lachte, alsseine Soldaten, die über die Vortheile des Gcrterins miß-vergnügt waren, mit Geschrey verlangten, daß er den vvmScrtorius ihm angebotenen Awcykampf annehmen solle,weil doch ein General mit einem General und ein Römermit einen: Römer fechten würde. Er dachte wie Thcaphrast,der sagt: ein Feldherr muß wie ein Feldherr, und nicht wieein gemeiner Soldat, sterben. ")
*) In unsern Zeiten, mochte dieser Ausspruch in gewissen, ob-gleich seltenen Fällen, eine Auenalnne leide». Ei» Beyspieldavon ist der unsterbliche F. M- Graf Schwerin, dessenTodesart jedermann bekannt ist.