Ö! grab: in Erz und Marmor diese Scene,
Das; nicht der Strom der Zeiten sie verwascht;
Und wehret selbst der Thräne.
Daß sie nicht einen Zug von dieser That verlöscht!
Dergleichen heroischen Enthusiasmus fuhren wir gern an,wenn die That ihn begleitet; dann wieder das Lob der Hel-den in ihrem eignen Munde; die Nachwelt bewahret seineAussprüche und Handlungen als fruchtbare Saamcickörucrder Tugend für junge wohlgcartetc Seelen, und sie verewi-gen sich, so lange sie zu einer ähnlichen Empfindung be-leben.
Die Streitbarbeit (Valerie) ist die Empfindung dcSbegeisternden Verlangens nach Ehre; die lebhafte Vorstel-lung desselben, dadurch der Mensch der Gefahr trozet, sienicht fürchtet, sondern vielmehr aussuchet.
Dieser Hcldenmuth brach gleichsack rasend bey den Rit-tern der kurz vergangenen Jahrhunderte aus. Diese Heldenmußten dcr menschlichen Gesellschaft damals werth seyn:denn sie erschienen als Beystände aller Unterdrückten undSchwachen in der Welt, und untcrstüzten ihre Rechte. ")
Ein Schatten von Beleidigung reizet die großmüthigeZärtlichkeit des Hcrzhaftstreltbaren, nichts kann seine Räch- ;
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*) Man erinnere sich, was gleich anfangs in der Abhandlung von ;dem alten Ritterwescn, hierüber gesagt worden ist. Wenn man ^sich überzeugen und belehren will, wie viel Einfluß die Erste- ^hung und die Sitten der Nation in die Hezzhaftigkeit dersel- ^bcn haben, so darf man nur in den Tagebüchern dcr Geschicktedie Begebenheiten der alten Ritterschaft im vorigen Jahrhun-derte nachschlage«.