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findet sich verpflichtet. Es hat auch Libussa, wie sie mir Kosmas undHageck gegeben, in sich selbst eine Anlage Dinge zu sagen, die andereLeute auch schon gesagt; so znm Beispiel scheint sie mit der Bibel nichtganz unbekannt gewesen zu sein, da sie jene Schriftsteller in ihrerRede an das Volk, das eine männliche Regierung begehrt, wörtlichsagen lassen, was Samuel 1. Buch Kap. 8. den Jsraelitcn auf ihrähnliches Begehren vorhält.
S. 2H7. Die russische Fabel sagt, Katzei (liessmei'tiioj, derUnsterbliche) sei ein lebendiges Ekelet gewesen und habe junge Mädchenaus den Armen ihrer Eltern und die Braut aus dem Braulbettegeraubt. Endlich soll er doch gestorben sein, Kaysarow. Ich lasse ihnvon Kotar erschlagen.
S. 262. ' 2 ) Kenias und Hageck führen diese vergleichende RedeLibusscn'S an, sie nennen den iUilvus (die Weihe) und den ^ccipitor(den Geier). Ich war immer verwundert, die Weihe, einen Raubvogel,als einen guten Taubenkönig gepriesen zu lesen, bis ich aus Colnmellaersah, daß Mnuncnlus (der Nüttelweihe, Wannenweihe) ein Beschützerder Tauben gegen den Habicht sei, und daß die Alten ihn in dieTaubenhäuser zu nageln pflegten, um den Habicht zu verscheuchen.
S. 267. s«) Der Wein kam erst unter Borziwog, dem erstenchristlichen Herzoge, nach Böhmen. (Hagcck.)
S. 268. si) Pacht« formte ein Muttergottesbild, ein Cruzifix undeinen Pelikan, worauf sich diese nnd seine folgenden Erklärungenbeziehen.
S. 277. Spes, Fides, CharitaS, die drei Töchter derheiligen Sophia, die mit ihrer Mutter den Martyrtod erlitten.
S. 283. ss) Es gibt eine alte Sage von der Falschheit der Katzen,daß sie alle Tage sich siebenmal vornehmen den Menschen zu ermorden,und es über ihrem Spinnen (Murren) wieder vergessen. Überhaupttraute der Aberglauben ehemals den Katzen nicht viel Gutes zu, nndihre nächtlichen Singakademien und Dcclamatorien haben nie im bestenRufe gestanden. Ich glaube, die Leser werden hier gern ein Mährchenlesen, welches mir von einem Reisenden mit großem Ernste erzähltworden ist, und das mir wegen der ganz eigenen schauerlichen Einsam-keit, die darinnen herrscht, recht wohl gefallen. In einer einsamenGegend an der türkischen Grenze lebte allein mit einigen Knechten einslavonischer Edelmann, sein geliebter Hausgenosse war ein ungeheuergroßer schwarzer Kater, der sich von der Jagd wie sein Herr ernährte,aber sich doch alle Abende bei ihm einstellte. An dem heiligen Abend