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berung durch die Augen neidischer Menschen, welcher besonders kleineKinder und Wohlhabende ausgesetzt sein sollten. VirZ. Lei, 3. v. 103.kl»t. 8^mpo8. 5. guaost. 7. Den Thcbiern, Illyriern und Triballiernwird dieser Zauber vorzüglich zugeschrieben, und zwar weil sie doppelteAugensterne haben sollten. Auch alle Frauen mit solchen Augensternenstanden in ähnlichem Verdachte. Selbstlob, und das Lob Anderer inübertriebenem Maße strafte die Nemesis mit ähnlichem Ucbelbefinden.Plinins erwähnt afrikanische Familien, deren Lob Bäume und Kindersterben machte. Bei dem Selbstlobe oder dem Lobe Anderer schicktendaher die Römer als Vorbengungsmittel das Wort piacllscini oderpraeliscino voraus, klaut, amnao act. 2. so. 4. v. 84 etc. DieRömer trugen mancherlei Amulctc gegen dieses Beschreibt. Manhängte zum Beispiel den Knaben solche in Gestalt männlicher Gliederan den Hals, die Vaoxn (Üb b) rci» tuopicnlam nennt, und bezeichneteGarten- und andere Thüren mit siguis sat^iicis, welche dergleichenvorstellten, weil kriapim vor Zauberei schützte. Auch hatten die Römereinen Gott kaseinu^, der gegen die Blicke des Neids unter denTriumphwagen der Imperatoren gehängt wurde. kü»ius II. iX.üb. 24. 4. nennt ihn custos inlautum ct impeostnr,!,,, z die Bestalinnenverehrten ihn. Da wir jenes Bcschrcicn, lascinum, nur
noch im Aberglauben des Volkes finden, sollten nicht auch die rostui'picuiae, die wir fast bei jedem Schritte an Mauern und Thürenaufgezeichnet finden, und von welchen ich in manchen Gegenden Deutsch-lands, die wirklich ihrer Fruchtbarkeit wegen am wenigsten bcschrienzu sein scheinen, keine Gartenthüre frei gesehen habe, Ucberbleibscl jenesGebrauchs sein, mit sigujz SL>)'ricis der Beschreiung vorzubeugen?Laptista koita handelt in seiner illagia Katnraüs im vierzehntenKapitel des achten Buchs weitläufig hieven, Isigonus Alcmplwllni'ns,.4p<>ln»itlo8 und kbilarcl>u8 sollen nach ihm dieser Zauberei auch beiden Triballiern, scythischen Frauen Imd am Pontns erwähnen, undOi,l)'inu8 sagen: man kenne diese Leute daran, das; sie in einemAnge zwei Angäpfel, im andern das Zeichen eines Pferdes tragen.Porta spricht manches hierüber, was den philosophischen Arzt nichtbefremden kann.
S. 36. ") Kotar ist nach einer Kramcrischen Sage der Mannim Monde, welcher ihn durch Wasserzngicßen wachsen macht.
S. 40. 12 ) Triglaw a, sagt Kaysarow, ward als ein dreiköpfigesWeib mit dem Mond in der Hand abgebildet, sie hatte zu Stettin undBrandenburg Tempel, und man will sie der Diana tiivia vergleichen.