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Sie ging an meines Vaters Hof vorbei,
Und weil ich wußte, wo der Haushahn ruht,
Und daß des Hahnen Sichel und GeschreiGen alle zauberische Künste gut,
Entriß ich ihm der bunten Federn drei,
Und steckte, glaubend, sie auf meinen Hut,
Daß mir die bunte Feder Muth verleih,
Sie stürzte durch den Wald mit blinder WuthUnd sprach von einem Ring, der vor ihr sei,
Und als am Siegesstein sie lang geruht,
Ward nun der Mond am Sternenhimmel frei,
Und ihrer Worte wild verwirrte FluthVerrieth mir da, daß ihre PhantaseiDen Eichwald sah in lichter Flammen Gluth.
Jetzt ward mir bang um sie, ich trat herbei,
Und sah, aus ihrer Wunde rann das Blut.
Da tauchte ich gen ihre Zauberei
Die Federn ein, und mir ward leicht zu Muth.
Doch sie erwacht mit wüthendem Geschrei,
Und fluchte mir, als eines Drachen Brüt,
Und faßte mich, ich mußte mit ihr ringen,
Sie schmerzte mich, ich konnte sie bezwingen.
Am Siegesstein warf ich die Schwache nieder,
Da ward mir wohl, nach Haus eilt ich nun wieder,Wie hoch erfreut, daß ich sie überwunden!
P r i m i s l a II g.
Ihr Mägdlein, die ihr euch am Schwerdt vergrifft,Sie hat an ihm Wohl ihren Mann gefunden.
Lnpack.
Ein matter, stumpfer Pfeil leicht tödtlich trifft,
In's blut'ge Ziel schon aufgeriss'ner Wunden.