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6 (1852) Die Gruendung Prags
Entstehung
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Lil>u fsa.

Hinauf zu meiner Kammer geht mit ihr!

Geh, Wlasta, geh, ich weiß wohl, was du sprichst,

Ich kenn ihn wohl, den Feind, gen den du fichtst.

Doch Zeit ist nicht, die Zukunft zu verkünden,

Da wir die Gegenwart nun fromm begründen.

(Lic führe» Wlasta hinan.)P r i in is l a!is lzn Stiason).

Wie heißest dn, und dein Geschlecht, mein Sohn?

S! iasoII.

Ich bin aus Hesky's Stamm, der Stiason.

P r i in i s l a u s.

Was thatst du ihr, wie kommt die HahnenfederBlutig auf deinen Hut? das trägt nicht jeder.

Klinse ii.

Seit ich ein Schwerdt trag', ist sie mir bekannt,

Ich geh' ihr nach, hab meine Lust an ihr;

Stets muß ich wissen, waS für ein GewandSie täglich trägt, und welche Helmeszier.

Ja ihrer Füße Spuren in dem SandSchau ich selbst an mit thörichter Begier,

Sie hat mir's angethan auf alle Weise,

Ich weiß nicht, ob im Blick, im Trank, in Speise?

Und neulich hier bei Biwog's HochzeitstanzWard mir das Herz nach ihr nur allzu groß,

Ihr Harnisch schimmerte im Fackelglanz,

Ich zog sie in den Kreis, sie riß sich los

Und stand vor mir, ihr Blick durchbohrt mich ganz,

Ich fühlte ihn, gleich einem Lanzenstoß,

Und als ich sie vom Saal sah heimlich schleichen,

Mußt ich ihr folgen, konnt nicht von ihr weichen.