Leicht wär des Fürsten Stand, wär nicht sein MundEin Quell, der schnell versieget auf dem Grund,
So er die Welle einschlingt, die er gießt,
Weil alles Wasser nach der Tiefe fließt.
Die Berge sinken, Thäler steigen auf,
Kehrt ja zum Quell zurück der Ströme Lauf.
Der Fürsten Wort ist dem der Götter gleich,
Das ausgesprochen noch lebendig steht,
Wenn selbst das Leben vor ihm untergeht.
Des Herren Wort gestaltet in dem Reich,
Und bricht sein Wort, bricht auch das Reich zugleich!lSclümmel unter -ei» Volk.
Zurück! Zurück!
Pr i »I i s l a >I g.
Wer dringt so laut heran,
Wer bricht um meinen Ehrenstuhl den Bann?
Mlasl a
(verwildert und zerstört; dringt mit dem Schwerste hindurch, sie trögt denBrmermantel und die Bastschuhe des Primislaus in ihrer Linken).
Wer ist's, der mich zurück zu halten wagt?
Li hussa.
Heran! heran! o Wlasta, meine Magd!
Wlast a.
Wer ist es, der so eng dich eingehegt,
Daß Wlasta er den Weg zu dir verlegt,
Darf ich nur dann an deiner Seite prangen,
Wann gift'ge Pfeile dir sind aufzufangen?
Hat Wlasta dir mit ihres Herzens SchreiDie Sorg' erweckt in deiner Sclaverei,
Dann zeig den Herren mir, ihn zu verachten!
Li h u ssa.
Kennst du ihn doch, und bist ihm selbst bekannt.