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6 (1852) Die Gruendung Prags
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W c rsch »wetz.

Weh mir, Libussa, bitter ist dein Hohn!

Primi'slans.

Sei ruhig, Freund, die Bräute scherzen gern.

Gab dir die Frau den Korb, vertrau dem Herrn,Er will, daß du nicht durch den Korb wögst fallen.Zu seinem nächsten Rathe dich bestalle»!

Wcrschowch.

Des Herzens Treue heilige mein Glück!

StraIKa (tritt ror PriinislauS).

Dein Wort, o Primislaus, nimm es zurück!Nimm nicht die Schlange in dem Busen auf,

Ihn hat zu deinem Feld mein schneller LaufAllein verfolgt, weil er um deinen TodMir seine Hand und deine Krone bellVerräther soll man nicht zu Rathe ziehn!

Wrrschowc h.

Herr, halte mir dein Wort, du hast verzieh».

Nicht hör' die Dirne, die mir nie verzeiht,

Daß ich auS Laune einst um sie gefreit!

Primis l au s.

Schweig, Werschowetz, nicht ziemt dem Unterthanen,Den Fürsten seines Ehrenworts zu mahnen;

Als ich es gab, war ich als Fürst ernannt,

Wenn gleich mein Schicksal mir noch unbekannt.Verdiene, Wcrsch, dein unverdientes Glück,

Denn nimmer geht des Fürsten Wort zurück.

Tritt ab nun, Stratka, Rache schreit aus dir,

Nie mehr fall' in der Rede Zügel mir.

Ein wildes Roß wohl lenket deine Hand,

Doch wirft mein Wort dich nieder in den Sand.